Ein langfristiges, nachhaltig ausgerichtetes Anlageverhalten zahlt sich aus.

Nicht ohne Stolz haben wir den Titel dieser Story geschrieben: Ausgezeichnet! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, mit zweifacher Bedeutung. Denn ganz in diesem Sinne ist der Titel gleichbedeutend mit der Leistung und einem Rating. Denn das Magazin Bilanz hat wie jedes Jahr den besten  Vermögensverwalter gesucht und gefunden. Die Grundlage zur Evaluation des Siegers bildeten wie jedes Jahr die damit verbundenen Geldanlagen – respektive die entsprechend erreichten Performancezahlen der Vermögensverwalter. In diesem Jahr – nach nunmehr sieben Bewertungsjahren in Folge – hat einer der langjährigsten Partner des VPZ gewonnen: die Zugerberg Finanz AG; ganz im Sinne des Titels: «Eine ganz ausgezeichnete Leistung!»

Senkrechtstarter aus dem Kanton Zug: Die Zugerberg Finanz AG.

Untypisch für einen Vermögensverwalter, aber typisch für die Schweiz, sind die Büros der Zugerberg Finanz AG auf einem alten Bauernhof. Mitten im modernen Büro des Vermögensverwaltungsunternehmens baumelt eine Kuhglocke von der Decke. Wird sie geläutet, versammeln sich die heute gut 30 Mitarbeiter im umgebauten Bauernhof zu einem etwas seltsam anmutenden Ritual: In ein baumstammgrosses Plastikrohr wird Sand gefüllt. Das Rohr wurde «Zugerberg AuM Barometer» getauft und misst «sinnbildlich» die verwalteten Kundenvermögen und hilft den Mitarbeitern, sich das rasante Wachstum ihres Arbeitgebers vor Augen zu führen.

Alleine im Januar kamen 100 Millionen Franken an neuen Geldern hinzu, der Sandpegel stieg um zehn Zentimeter. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Assets verdoppelt. Inzwischen werden von den Zugern 1,4 Milliarden Franken in Verwaltungs- und 600 Millionen Franken in Beratungsmandaten in möglichst gewinnbringende Anlagen gelenkt. Das Barometer schoss  sprichwörtlich durch die Decke. Und so musste das «Sandrohr» kurzerhand vom ehemaligen Kuhstall in den Heuboden verlängert werden.

Die Geldflut kommt nicht von ungefähr. Die Zugerberg Finanz AG versteht ihr «Handwerk» ausgesprochen gut. Denn der Asset Manager hat sich im diesjährigen BILANZ-Rating – der besten Vermögensverwalter – in der besonders aussagekräftigen 36-Monats-Periode gleich in zwei von vier Kategorien gegenüber rund 100 Mitbewerbern durchgesetzt.

In der konservativen Risikoklasse haben damit die Zuger das Vermögen ihrer Kunden um fast 14 Prozent vermehrt – und das mit einem Risiko bzw. einer Schwankungsbreite von lediglich 5,4 Prozent. Das eindrückliche Ergebnis ist die höchste Sharpe Ratio – also die höchste Rendite in Relation zum eingegangenen Risiko. Auch in der ausgewogenen Risikoklasse konnte keiner der getesteten Vermögensverwalter der Zugerberg Finanz AG das Wasser reichen. Der Leistungsausweis ist entsprechend einmalig: 23 Prozent Performance bei einem Risiko von 9 Prozent.

Zum ersten Mal beim Bilanz-Rating dabei und gleich in zwei Kategorien gewonnen.

Das Erfolgsgeheimnis erklärt Timo Dainese, geschäftsführender Gesellschafter der Zuger, so: «Es ist kein Zufall, dass wir vorne liegen. Im Unterschied zu den meisten Mitbewerbern haben wir auch mit Obligationen gut verdient.» Während die meisten Asset Manager 2017 mit Bonds keine Rendite zustande brachten, waren es bei Zugerberg rund sechs Prozent. Firmenobligationen in Franken seien die Hausspezialität. In der Schweiz gebe es in diesem Feld kaum jemanden mit einer grösseren Expertise.

Der 42jährige Dainese ist das Gesicht hinter der Erfolgsgeschichte. Im Alter von 22 Jahren schmiss er den Job bei einer Privatbank und gründete ein Vermögensverwaltungs-Unternehmen. «Ich hatte damals in meinem Umfeld kaum Millionäre, aber viele junge Leute, die sich ein Vermögen aufbauen wollten», erzählt Dainese. So sei die Idee einer Verwaltung auch für kleinere Vermögen entstanden. Noch heute, da Grossanleger wie Pensionskassen mit Multi-Millionen-Mandaten bei Dainese auf dem 200 Jahre alten Bauernhof ein und aus gehen, gehören Sparpläne ab 100 Franken zum Kerngeschäft. Man hat nicht vergessen, woher man kommt. Denn was bei grossen und kleinen Kunden offenbar gut ankommt, ist der Fokus auf Erträge. «Wir verlassen uns nicht auf die Aktienperformance», sagt Dainese. Wertpapiere werden in erster Linie wegen ihrer Dividenden und Coupons gekauft. Damit ist ein Basisertrag von drei bis vier Prozent schon mal von Beginn weg in trockenen Tüchern. Die Dividenden bestimmen schliesslich auch die Haltedauer. Drohen die Ausschüttungen zu sinken, wird verkauft.

Trotz des starken Wachstums und der aktuellen Unternehmens- und Portfoliogrösse ist der Zugerberg Finanz AG ihre Agilität nicht abhandengekommen. Dies zeigt sich auch an den langjährig, bewährten und persönlich gepflegten Partnerschaften. So wie zum Vermögens Planungs Zentrum. Schliesslich werden den Kunden des VPZ nicht erst seit dem Bilanz-Rating die ausgesuchten Vermögensverwaltungslösungen der Zugerberg vorgeschlagen, sondern schon seit vielen Jahren. In diesem Sinne ist diese Auszeichnung auch eine Auszeichnung für das Vertrauen und die erfolgreiche Partnerschaft, ganz im Sinne der gemeinsamen Kunden.