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Vorsorgeauftrag – entscheiden Sie selbst!

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Vorsorgeauftrag – entscheiden Sie selbst!

Seit dem 1. Januar 2013 ermöglicht das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht handlungsfähigen Personen, mit einem Vorsorgeauftrag rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, für den Fall, dass sie eines Tages aufgrund eines Unfalls, wegen schwerer Erkrankung oder Altersschwäche urteilsunfähig werden.

Die Gesetzesrevision
Das bisherige Vormundschaftsrecht wurde 2013 durch das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht ersetzt. Zu den wichtigsten Änderungen zählen die Einführung von Fachbehörden, behördliche Massnahmen nach Mass, die Förderung des Selbstbestimmungsrechts und die Stärkung der Solidarität in der Familie. Dieses Selbstbestimmungsrecht kann in Form der Patientenverfügung und des Vorsorgeauftrags wahrgenommen werden.

Verlust der Urteilsfähigkeit
Falls kein Vorsorgeauftrag vorliegt und die Massnahmen von Gesetzes wegen (Partnervertretung) nicht ausreichen, ordnet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) eine Beistandschaft an. Das Gesetz unterscheidet für eine bedarfsgerechte Rechtsfürsorge zwischen verschiedenen Formen der Beistandschaft. Möglich sind eine Begleitbeistandschaft, Vertretungsbeistandschaft (z.B. für die Vermögensverwaltung), Mitwirkungsbeistandschaft bzw. eine Kombination davon oder eine umfassende Beistandschaft. Für die vorgesehenen Aufgaben ernennt die KESB einen Beistand oder eine Beiständin. In den meisten Fällen wird dies ein/e Mitarbeiter/in der Amtsbeistandschaft/Sozialbehörde sein. Die Ernennung einer persönlich und fachlich geeigneten Privatperson ist ebenfalls möglich. Die KESB kann, muss aber nicht, einen vorgeschlagenen Wunschbeistand berücksichtigen.

«Nutzen Sie Ihr Selbstbestimmungsrecht und bestimmen Sie,
wer im Falle Ihrer Urteilsunfähigkeit die sorgsame Pflege für Sie
und Ihre Vermögenswerte übernimmt.»

Der Vorsorgeauftrag
Mit dem Vorsorgeauftrag kann rechtzeitig bestimmt werden, wie und durch wen man im Falle einer Urteilsunfähigkeit betreut werden will. Die Betreuung kann die Personensorge und/oder die Vermögenssorge umfassen. Nach Verlust der Urteilsfähigkeit wird, die im Vorsorgeauftrag bezeichnete Person durch die KESB in ihrer Funktion eingesetzt. Eine permanente Aufsicht durch die Behörde bleibt aus.

Wer kann einen Vorsorgeauftrag errichten?
Der Vorsorgeauftrag kann von jeder handlungsfähigen Person errichtet werden. Die Person muss zum Zeitpunkt der Errichtung volljährig sowie urteilsfähig sein und nicht unter umfassender Beistandschaft stehen.

Was beinhaltet die Personensorge?
Der mit der Personensorge Beauftragte hat insbesondere die Betreuung und einen geordneten Alltag des Auftraggebers sicherzustellen. Dazu gehören im Speziellen die Regelung der Wohnsituation des Auftraggebers sowie die Veranlassung aller für die Gesundheit notwenigen Massnahmen (falls keine Patientenverfügung vorliegt).

Was beinhaltet die Vermögenssorge?
Die mit der Vermögenssorge betraute natürliche oder juristische Person hat das gesamte Vermögen zu verwalten, Steuerdeklarationen vorzunehmen und den Auftraggeber in vermögensrechtlichen Angelegenheiten zu vertreten.

Wann wird der Vorsorgeauftrag wirksam?
Sobald die zuständige KESB Kenntnis von der Urteilsunfähigkeit erhält, prüft sie den Vorsorgeauftrag auf seine formelle Gültigkeit und die Eignung des Beauftragten. Anschliessend erlässt sie eine Feststellungsverfügung, auch Validierung genannt. Die KESB schreitet nur ein, wenn die Interessen der auftraggebenden Person gefährdet oder nicht mehr gewahrt sind.

In welcher Form ist der Vorsorgeauftrag zu errichten?
Der Vorsorgeauftrag ist eigenhändig zu errichten oder öffentlich beurkunden zu lassen. Beide Errichtungsformen sind grundsätzlich anwendbar. Wir empfehlen jedoch unbedingt, den Vorsorgeauftrag öffentlich beurkunden zu lassen. Dies schliesst eine mögliche Ablehnung durch die KESB infolge nicht bestätigter Handlungsfähigkeit zum Zeitpunkt der Unterzeichnung sowie inhaltlich formelle Fehler aus.

Wo wird der Vorsorgeauftrag hinterlegt?
Nebst den jeweiligen Exemplaren für die eingesetzten Personen empfiehlt es sich, den Vorsorgeauftrag bei der zuständigen Behörde kostenpflichtig zu hinterlegen.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Pensionskasse – Rente- oder Kapitalbezug?

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Pensionskasse – Renten- oder Kapitalbezug?

Eine häufige und immer wieder gestellte Frage von vielen versicherten Personen bezieht sich auf die Bezugsvariante von Pensionskassengeldern. Welches ist die richtige Lösung? Welche Bezugsmöglichkeit die richtige Lösung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann durch eine möglichst frühzeitige und professionelle Analyse beurteilt werden. Die Praxis zeigt leider immer wieder, dass sich viele Personen zu spät mit diesem sehr wichtigen Thema auseinandersetzen oder die Entscheidung nachlässig und ohne detaillierte Beurteilung fällen.

Sorgfältig müssen Vor- und Nachteile von Fall zu Fall ab gewägt werden. Persönliche Prioritäten, die familiäre Situation, andere Vorsorgeleistungen (z.B. AHV-Renten) sowie die Vermögensverhältnisse stehen im Mittelpunkt der Beurteilung.

«Wer den dritten Lebensabschnitt richtig geniessen will,
sollte möglichst früh mit der Planung beginnen. Die Entscheidungskriterien
zwischen der Renten- und der Kapitallösung
sind vielfältig.»

Je nach Reglement der Pensionskasse stehen verschiedene Varianten zum Bezug der Gelder offen. Nicht nur eine reine Renten- oder Kapitalbezugsform ist möglich, sondern auch eine Kombination davon. Gesetzlich geregelt ist ein möglicher Kapitalbezug von mindestens 25%. Im Falle eines (Teil-)Kapitalbezugs sind sicherlich auch die steuerlichen Konsequenzen nicht unrelevant. Je nach Höhe des Bezugs (Steuerprogression) können sehr hohe Kapitalleistungssteuern anfallen. Diese können durch eine frühzeitige Steuerplanung (Steuerstaffelung) in gewissen Fällen enorm optimiert werden.

Ebenfalls gilt zu beachten, dass ein allfällig gewünschter Kapitalbezug bei der Pensionskasse angemeldet werden muss. Genaue Fristen können im Pensionskassenreglement nachgelesen werden. In den meisten Fällen ist die Entscheidung definitiv und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Das spricht für eine Rente:
Die Rente wird lebenslänglich bezahlt, egal, ob jemand 70 oder 100 Jahre alt wird. Für Rentner mit einem eher tiefen Alterskapital ist der Rentenbezug die bessere Lösung. Bei einer guten Pensionskasse, welche den Inflationsausgleich schriftlich garantiert oder wie bisher regelmässig bezahlt, ist die Rente eine gute Lösung. Dagegen: Es gibt kein Zurück, wenn der Entscheid für die Altersrente gefallen ist. Seit dem Jahr 2002 müssen die Renten in allen Kantonen wie beim Bund zu 100% als Einkommen versteuert werden. Stirbt der Ehemann, erhält die überlebende Ehefrau noch 60% der Rente. Der Witwer erhält gar nichts, wenn die Frau eine Rente bezogen hat und stirbt (BVG-Revision). Auch die Erben erhalten nach dem Tod des zweiten Ehepartners nichts. Ob die Renten mit der Teuerung Schritt halten, hängt vom Erfolg der Anlagepolitik der Pensionskasse ab. Der Trend zur Überalterung engt den finanziellen Spielraum ein.

Das spricht für einen Kapitalbezug:
Mit dem ausbezahlten Alterskapital kann eine massgeschneiderte und steuerschonende Lösung realisiert werden. Das Kapital kann auch für spezielle Zwecke wie Wohnungskauf, Tilgung der Hypothek oder eine Weltreise verwendet werden. Die Rendite und das Risiko der Anlagen können selbst bestimmt werden. Das unverbrauchte Kapital kann nach dem Tod an Verwandte, an unverheiratete Lebenspartner, an Freunde, wohltätige Personen und Institutionen vererbt werden.

Dagegen:
Man muss sich mit der Planung des Pensionsgeldes und der Altersstrategie befassen und Entscheide treffen.

Die eigene Situation kann in keinem Ratgebernachgelesen werden. Individuelle Rahmenbedingungen, die persönliche Budgetplanung und die Lebenspläne variieren von Person zu Person. Deshalb sollten Sie die zukünftigen Schachzüge mit unabhängigen Fachleuten planen. Zugunsten Ihrer Lebensqualität. Frühzeitig. Denn Steuer- und Pensionsplanung macht lange vor der Pensionierung Sinn und zahlt sich aus.

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Zusammenleben im Konkubinat – eine rechtliche Wundertüte?

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Zusammenleben im Konkubinat – eine rechtliche Wundertüte?

Das Zusammenleben im Konkubinat, d.h. ohne Trauschein oder eingetragene Partnerschaft, hat im Verlauf der vergangenen Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung hängt mit der Zunahme der Scheidungen, aber auch mit der Entstehung neuer Formen des Zusammenlebens, z.B. Patchworkfamilien- Haushalte, zusammen. Sowohl bei Partnerschaften mit als auch ohne Kinder ist der Anteil der nicht verheirateten Paare im Verlauf der letzten Jahre gestiegen. Im Jahr 2016 betrug der Anteil unverheirateter Paare 41% in der Schweiz.

Obwohl die Bedeutung der Konkubinatsverhältnisse heute unbestritten ist, ist diese Form des Zusammenlebens im Gesetz nach wie vor nicht ausdrücklich geregelt. Konkubinatspaare werden rechtlich nicht wie ein Ehepaar oder wie eingetragene (gleichgeschlechtliche) Partner, sondern überwiegend wie Einzelpersonen behandelt. Das Konkubinatsverhältnis selbst fällt unter die Bestimmungen der einfachen Gesellschaft.

«Wollen sich Konkubinatspartner gegenseitig absichern,
empfiehlt sich zur Vermeidung von rechtlichen Lücken
eine möglichst umfassende Regelung
ihrer Lebensgemeinschaft.»

Konkubinatsvertrag
Mit dem Abschluss eines Konkubinatsvertrages können die Konkubinatspartner die finanziellen Gesichtspunkte ihres Zusammenlebens sowie einer allfälligen Trennung festlegen. Dieser kann sehr unterschiedlich ausgestaltet sein und von reinen Vermögensaufstellungen über Bestimmungen zur Teilung von Lebenshaltungskosten bis zur Festlegung von gegenseitigen Unterhaltspflichten und Erteilung von Vollmachten enthalten.

Ausgangslage der vermögensrechtlichen Regelungen bildet in der Regel ein Inventar der Vermögenswerte beider Partner. Hierbei wird sowohl das bewegliche Vermögen wie Bankkonten, Wertschriftenbestände, Mobiliar etc. als auch das Grundeigentum der Partner erfasst. Bei gemeinschaftlichem Eigentum wird festgehalten, wieviel jeder Partner zu dessen Erwerb beigetragen hat und wie die laufenden Kosten (z.B. Hypothekarzinspflicht) zwischen den Partnern aufgeteilt wird.

Im Konkubinatsvertrag können die Partner festhalten, wie die Aufgaben in der Partnerschaft zwischen ihnen beiden aufgeteilt werden, z.B. wer wie viel an die Lebenshaltungskosten beizutragen und wer welchen Aufwand im Rahmen der Haushaltsführung, Kinderbetreuung etc. zu übernehmen hat.

Der Vertrag sollte sich auch zu Fragen der Vorsorge und gegenseitigen Risikoabdeckung äussern. In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, vor Abschluss eines Konkubinatsvertrages die Versicherungs- und Vorsorgesituation beider Partner sorgfältig zu prüfen und aufeinander abzustimmen. Hierbei sind insbesondere die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer gegenseitigen Begünstigung anhand der anwendbaren Pensionskassenreglemente abzuklären.

Schliesslich können im Konkubinatsvertrag die Folgen einer Trennung festgelegt werden. Dies kann Bestimmungen zur Vermögensaufteilung sowie zu allfälligen Unterhaltsansprüchen umfassen.

Ein Konkubinatsvertrag kann grundsätzlich formfrei abgeschlossen werden. Aufgrund der meist weitreichenden Regelungen sowie zur Vermeidung von Unklarheiten und Streitigkeiten empfiehlt sich jedoch der Abschluss in schriftlicher Form. Enthält ein Konkubinatsvertrag zusätzlich erbrechtliche Anordnungen, muss dieser zwingend öffentlich beurkundet werden.

Erbrechtliche Regelungen
Konkubinatspartner haben gegenseitig keine gesetzlichen Erbansprüche. Dies bedeutet, dass der überlebende Konkubinatspartner bei Fehlen von entsprechenden erbrechtlichen Anordnungen nicht am Nachlass des verstorbenen Partners partizipiert und leer ausgeht. Umso wichtiger ist es, die erbrechtliche Ausgangslage der Konkubinatspartner genau zu prüfen und auf dieser Grundlage die gegenseitige erbrechtliche Begünstigung sicherzustellen. Die Konkubinatspartner können entweder je einzeln in Form eines Testaments oder gemeinsam im Rahmen eines Erbvertrages ihre gegenseitige erbrechtliche Begünstigung festlegen. Es ist auch möglich, erbrechtliche Anordnungen in den Konkubinatsvertrag zu integrieren.

In jedem Fall sind die Erbansprüche allfälliger pflichtteilsgeschützter Erben zu berücksichtigen. Beispielsweise sind Nachkommen eines Konkubinatspartners pflichtteils- geschützt. Bei Fehlen von Nachkommen verfügen die überlebenden Eltern über einen Pflichtteilsschutz.

Ein Testament kann entweder von Anfang bis Ende von Hand geschrieben oder dann durch einen Notar ausformuliert und öffentlich beurkundet werden. Der Abschluss eines Erbvertrages ist nur mit öffentlicher Beurkundung durch einen Notar, unter Beizug von zwei Zeugen, möglich. Dies gilt wie bereits ausgeführt auch für Konkubinatsverträge, sofern diese erbrechtliche Bestimmungen enthalten.

Fazit
Zusammengefasst lohnt es sich für Konkubinatspaare, ihre rechtliche Situation sorgfältig zu prüfen und die im Einzelfall notwendigen und sinnvollen Massnahmen in adäquater Weise zu treffen. Damit kann vermieden werden, dass sich das Zusammenleben im Konkubinatsverhältnis zur rechtlichen Wundertüte entwickelt.

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Schützen Sie Ihr Vermögen vor den Alters- und Pflegeheimkosten.

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Schützen Sie Ihr Vermögen vor den Alters- und Pflegeheimkosten.

«Kostenfalle Alters- und Pflegeheim» ist ein Thema, welches immer populärer wird, denn hohes Alter und die damit oftmals verbundene Pflegebedürftigkeit verursachen immer höhere Kosten. Vor allem für vermögende Personen und deren Familien birgt diese Tatsache grosse finanzielle Risiken. Viele Pensionäre suchen deshalb nach Möglichkeiten, ihr Vermögen vor drohenden Alters- und Pflegeheimkosten zu schützen.

«Zum nachhaltigen Vermögensschutz –
gerade auch für Ihre Kinder –
ist eine frühzeitige, unabhängige und
professionell unterstützte Vermögensplanung unerlässlich.»

Früher oder später wird es für viele pflegebedürftige Personen unumgänglich, in ein Alters- oder Pflegeheim, bei vereinzelten auch in eine private Altersresidenz, einzutreten. Dies verursacht – je nach Pflegebedürftigkeit, Einkommens- und Vermögenssituation – sehr hohe Kosten. Diese belaufen sich problemlos auf bis zu 100’000 Franken jährlich.

Gleiche Leistung, höhere Kosten
Da viele Heime einkommens- und vermögensabhängige Taxen anwenden, bezahlen vermögende Personen grundsätzlich deutlich mehr für ihren Pflegeplatz als weniger bemittelte Pensionäre und Heimbewohner.

Die obligatorischen Leistungen der Krankenkassen übernehmen von den anfallenden Kosten lediglich einen kleinen Teil. Sämtliche nicht versicherten Leistungen und Aufwendungen für Verpflegung, Betreuung und Unterbringung müssen vom Pflegeempfänger selbst getragen werden. Ansprüche auf Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigungen bestehen abhängig von der finanziellen Situation. Diese werden aber grundsätzlich erst entrichtet, wenn das anrechenbare Einkommen, wozu auch ein Vermögensverzehr zählt, praktisch aufgebraucht ist.

Unterstützungspflicht der Angehörigen
Falls diese Leistungen zur Deckung der entstehenden Kosten nicht ausreichen, kann der Staat vor einer Ausrichtung von Sozialhilfe sogar aufgrund der gesetzlich verankerten «Unterstützungspflicht» auf Angehörige zurückgreifen.

Bei der Berechnung der Heimtaxe, den Ergänzungsleistungen der AHV und den kantonalen oder kommunalen Zuschüssen behandeln die Behörden bereits übertragene Vermögenswerte an Nachkommen so, als ob diese teilweise noch vorhanden wären. Sie können damit zwar die Vermögensübertragung an die Nachkommen nicht mehr rückgängig machen, aber doch ganz oder teilweise verhindern, dass Heimbewohner von Subventionen profitieren. Wer einen Teil seines Vermögens oder eine Liegenschaft vor dem Heimeintritt auf die Kinder überträgt, verringert also seine Einkünfte, falls er dafür keine entsprechende Gegenleistung erhält. Die Behörden betrachten dies als sogenannten «freiwilligen Vermögensverzicht» und tun bei der Berechnung so, als wäre das übertragene Vermögen an die Nachkommen wenigstens zu einem Teil noch vorhanden.

Unter Umständen bleibt bei einer langanhaltenden und intensiven Pflegebedürftigkeit somit vom Besitz an Vermögenswerten für die Erben nicht mehr viel übrig, bzw. diese können sogar in die Mitverantwortung gezogen werden, um anfallende Kosten zu tragen. Daran stören sich viele vermögende Personen, die dank sparsamen Lebenswandels grössere Sach- und Geldwerte aufgebaut haben. Sie möchten ihre Ersparnisse gerne an die Nachkommen weitergeben, bevor Teile davon oder ihr ganzes Vermögen von den Pflegeheimkosten verzehrt wird. Aus diesen und weiteren Gründen stellt sich vielfach die Frage nach Lösungen, um Vermögenswerte zu schützen. Es gibt viele Möglichkeiten dies zu tun, aber welche ist die richtige?

Nachhaltiger Schutz der Vermögenswerte
Eine Standardlösung gibt es nicht, zu individuell sind die Bedürfnisse und Vorstellungen jedes einzelnen. Themen wie Steuern, Einkommen, Renten, Vermögen, Schenkungen, aber auch Erbvorbezüge, ehe- und erbrechtliche Regelungen, Generationenverträge und Stiftungsvarianten sowie mögliche Versicherungslösungen müssen in Betracht gezogen werden.

Um Vermögenswerte nachhaltig zu schützen und die bestmögliche Lösung mit allen Vor- und Nachteilen zu finden, sollte möglichst frühzeitig eine unabhängige und professionelle Planung erstellt werden. Dabei sollten die ganz persönlichen und individuellen Ziele, Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und als wichtigste Grundlage betrachtet werden.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Optimierungsmöglichkeiten dank einer bankenunabhängigen Depotanalyse!

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Optimierungsmöglichkeiten dank einer bankenunabhängigen Depotanalyse!

Vertraute man bis vor einiger Zeit noch den Anlageempfehlungen der Banken, suchen heute viele Anleger eine unabhängige Meinung und Lösungsvorschläge. Eine Neuausrichtung und Beurteilung der bestehenden Wertschriftenanlagen oder eine Standortbestimmung bei neu zu tätigenden Investitionen machen gerade in der jetzigen Zeit und Marktsituation mehr denn je Sinn.

Oft gehen Anleger in Zeiten hoher Börsenkurse zu hohe Risiken ein, in Zeiten tieferer Kurse zu geringe. Auf diese Weise verpassen sie Chancen auf eine standesgemässe Rendite. Viele Strategien sind zu wenig diversifiziert, übergewichtet auf den schweizerischen Markt oder zu einseitig auf einzelne Branchen, Märkte oder Anlageklassen ausgerichtet. Mit einer unabhängigen Depotanalyse ist es möglich, seine Wertschriften auf Schwachstellen zu überprüfen und alternative, optimierte Lösungsvorschläge zu erhalten, welche mögliche zukünftige Risiken reduzieren und damit die Rendite optimieren können.

Häufigste Schwachstellen in Depots

Kostenstruktur:
Die Kosten, die für die Verwaltung resp. für die Depotbank anfallen, beeinflussen direkt die Performance. Es lohnt sich also, diese genau zu analysieren und zu prüfen sowie nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. Jedoch sollte eine Lösung nicht nur günstig sein, sondern auch ihre Leistung erbringen und einen guten Service bieten.

Anlagestrategie:
Eine individuelle Anlagestrategie bringt den Erfolg, den sich der Anleger erhofft und erwartet. Oft wird durch eine bankenunabhängige Analyse jedoch klar, dass diese nicht auf die Anlagedauer, die Risikotoleranz und Risikofähigkeit des Anlegers ausgelegt ist oder sich diese Bedürfnisse mit der Zeit verändert haben. Überstürzte Käufe oder Verkäufe sind immer wieder anzutreffen. Es fehlt an einer klaren Strategie, die über den Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Vor allem wenn verschiedene Institutionen mit der Verwaltung von Vermögenswerten betraut sind, ist eine konsolidierte, ganzheitliche Betrachtungsweise sämtlicher Vermögensbestandteile besonders wichtig, um eine aussagekräftige Analyse und Gesamtübersicht zu erlangen.

Diversifikation:
Oft werden Depots zu wenig diversifiziert oder schwergewichtig mit bankeigenen Produkten und Titeln versehen. Dadurch entstehen möglicherweise unnötige Klumpenrisiken, die vermieden werden könnten. Eine bankenunabhängige Analyse schafft auch hier den Durchblick.

Individuelle Möglichkeiten und Optimierungspotentiale
Die Erfahrung zeigt, dass die marktführenden Lösungen oftmals nicht direkt von Banken mit deren standardisierten Dienstleistungen und Produkten angeboten werden, sondern von spezialisierten, unabhängigen Vermögensverwaltern mit individuellen Strategien.

Die 10 wichtigsten Fragen bei einer Depotanalyse:

– Was für Risiken (Klumpenrisiken) beinhaltet das Depot?
– Ist das Depot optimal diversifiziert?
– Wie steht es um die konsolidierte Vermögenssituation?
– Ist die Anlagestrategie auf den Anlagehorizont, die Risikofähigkeit und die Risikotoleranz des Anlegers ausgelegt?
– Wird das Depot bankenunabhängig oder mit vielen bankenabhängigen Titeln verwaltet?
– Findet eine aktive Verwaltung der Anlagen, abgestützt auf die jeweilige Marktsituation statt?
– Was für Gebühren fallen an für Verwaltung, Depotführung etc.?
– Wie erfolgreich war die Wertentwicklung und gibt es für die Zukunft bessere Alternativen?
– Wie wirkt sich die Inflation mittel- und langfristig auf die Rendite aus?
– Ist die Depotstruktur und Titelauswahl auch aus steuerlichen Überlegungen optimal aufgebaut?

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Neue Kooperation für Ihre digitale Nachlassplanung

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Neue Kooperation für Ihre digitale Nachlassplanung!

Wie kann die Nachlassplanung im Zeitalter der Digitalisierung so einfach wie möglich geregelt werden? Wer bislang ein Testament gemacht hat – sei es handschriftlich oder mit Hilfe eines Anwalts oder Notars – war für den Fall der Fälle schon ganz gut vorbereitet. Dies gilt aber nur für die Verteilung des Erbes und allenfalls für einige persönliche Wünsche. In der heutigen Zeit existieren viele Verträge nicht mehr in Papierform, sondern lagern im E-Mail-Postfach. Hier den Überblick über alle Accounts und Verträge zu behalten fällt zunehmend schwerer. Um unsere Kunden auch rund um eine digitale Nachlassplanung ganzheitlich beraten zu können, starten das Vermögens Planungs Zentrum und das St.Galler Start-up LegacyNotes GmbH eine enge Zusammenarbeit. Die Kunden des Vermögens Planungs Zentrum erhalten umfangreiche Hilfe und wertvolle Unterstützung zu Fragen im Zusammenhang mit dem eigenen Ableben. LegacyNotes hilft Ihnen und Ihren Angehörigen, Ihre Verträge im Überblick zu behalten und vereinfacht die Erstellung eines solchen Verzeichnisses mit vielen Hilfsfunktionen entscheidend.

Sicherheit beginnt mit den
kleinen Dingen des täglichen Lebens.

„Der Umgang mit dem Tod ist in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema. Oft werden die Folgen des eigenen Todes verdrängt. Darüber hinaus empfinden viele Menschen die Regelung des Nachlasses als kompliziert und unangenehm“, so der Mitgründer Christoph Peterer, als Rechtsanwalt und Notar bei LegacyNotes für die Bereiche Legal und Finance zuständig. Dies spornte das St.Galler Start-up an, eine digitale Plattform für die Nachlassplanung zu entwickeln. Die Webplattform bietet auf einfache und unkomplizierte Art Hilfe, die letzten Dinge zu regeln und den Angehörigen alles geordnet zu hinterlassen.

Von der Organisation der Bestattung bis zur Handhabung digitaler Accounts
LegacyNotes-Nutzer können ihren Angehörigen alle relevanten Informationen im Zusammenhang mit dem eigenen Ableben zugänglich machen – vor oder nach dem eigenen Tod. Angaben zur Planung der Trauerfeier gehören ebenso dazu wie Informationen, die der Verwandtschaft die Regelung von administrativen Arbeiten und der Erbschaft erleichtern. Bei der Bearbeitung der Informationen wird der Nutzer durch die verschiedenen Themenbereiche geführt und hat jederzeit die Übersicht, wo noch Handlungsbedarf besteht. Eine weitere Besonderheit von LegacyNotes besteht darin, dass die Webplattform auch die Handhabung von digitalen Benutzeraccounts berücksichtigt. Angehörige können aufgrund der hinterlegten Informationen Accounts deaktivieren, in einen Erinnerungsstatus setzen oder löschen.

LegacyNotes ist der digitale Assistent für Ihre adminstrativen
und persönlichen Informationen. Er hilft selbst dann,
wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind.

Unser Alltag besteht aus E-Mails mit Vertrags- und Rechnungsinformationen, unsere Abonnements sind zunehmend digital. Für alle möglichen Belange besitzen wir PINs und Logins. Kaum etwas davon legen wir jedoch an einem zentralen Ort ab. Das raubt uns die Übersicht und kann unseren Angehörigen im Notfall zum Verhängnis werden.

Um die Übersicht über all diese Informationen zu behalten, lassen sie sich einfach und schnell auf LegacyNotes sammeln. LegacyNotes speichert adminstrative und persönliche Informationen, erinnert an Fristen und Ablaufdaten und verwahrt sie ebenso sicher wie Ihre Wünsche zu Bestattung und Nachlass.

Sie bestimmen wer Zugriff auf die Informationen hat. Ob im Alltag, im Not- oder Todesfall, LegacyNotes erinnert und unterstützt Sie und Ihre Angehörigen aktiv und ist damit der ideale, zentrale Ausgangspunkt für Ihre Vorsorge-Themen.

Wir wissen, dass Ihre Angaben auf LegacyNotes absolut privat sind, deshalb hat der Schutz Ihrer Daten für uns oberste Priorität. Ihre Daten sind jederzeit verschlüsselt, sowohl auf dem Weg von Ihrem Computer zu uns, als auch während der Speicherung auf unseren Servern in der Schweiz. Selbst uns als Betreiber ist es nicht möglich, Ihre gespeicherten Daten zu entschlüsseln.

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Wir wissen, dass Ihre Angaben absolut privat sind. Der Schutz Ihrer Daten hat für uns deshalb oberste Priorität.
– Sie alleine bestimmen, wer Zugriff hat und wer nicht.
– Ihre Daten sind jederzeit verschlüsselt.
– Ihre verschlüsselten Daten werden in der Schweiz gelagert.

Kundenportrait.

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Ganzheitlicher Beratungserfolg.

Vermögen bedeutet bekanntlich nicht jedem gleich viel. Doch es zeigt sich immer wieder: Vermögen kann gelassener machen. Vermögen gibt Sicherheit und Sicherheit hilft, die Risiken des Alltages zu reduzieren. Eine persönliche Vermögensplanung hat darum auch immer etwas mit Lebensqualität zu tun. Doch Menschen reden ja bekanntlich nicht unbedingt gerne über Geld, geschweige denn über Ihr Vermögen. Um über die Themen Lohn, Vermögen oder Vorsorge offen zu sprechen, braucht es schon etwas Grundvertrauen. Um dann gar noch konkrete Unterlagen herauszusuchen und bereitzulegen, braucht es zudem sogar noch etwas Anfangsfleiss. Zwei, die das genau wissen, sind Irene Salzmann und Werner Steudler! Seit knapp einem Jahr darf das Vermögens Planungs Zentrum die beiden betreuen. Und schon heute sind sich der Finanzverantwortliche eines KMU und die kaufmännische Angestellte sicher: Sie hätten sich besser schon viel früher für eine gesamtheitliche Beratung entscheiden sollen. Denn die Vorteile daraus erkennen die beiden schon nach einem Jahr.

VPZ: Es gibt verschiedene Anbieter auf dem Markt und es ist gar nicht so einfach den richtigen und seriösen Partner zu finden. Wie ist es Ihnen auf dieser Suche ergangen und wie haben Sie schliesslich das Vermögens Planungs Zentrum gefunden?
Werner Steudler: Man liest ja viel in den Medien, dass die Zeit zur perfekten Vorbereitung der eigenen Pension in etwa ab dem 50-igsten Altersjahr immer wichtiger wird. Damit wuchs auch unser Wunsch nach einem gesamtheitlichen Partner für alle Vermögens-, Vorsorge- und Pensionsfragen stetig an. Schliesslich sind wir dann – nach ersten Gesprächen mit meiner Hausbank und einem anderen Beratungsunternehmen – beim Vermögens Planungs Zentrum gelandet. In einem ersten Gespräch liessen wir uns dann zuerst einmal von der wirklichen Unabhängigkeit und der Fachkompetenz des VPZ überzeugen. Dabei fiel uns besonders positiv auf, dass das erste Gespräch kostenlos war und dass man dabei gar nicht erst versucht hat, uns ein Finanzprodukt zu verkaufen, sondern mich und meine Partnerin einfach einmal kennengelernt und sodann ehrlich und gesamtheitlich beraten hat. So hat sich der etwas längere Weg zum richtigen Partner schliesslich mehr als gelohnt.

VPZ: Nach dem ersten, kostenlosen Gespräch haben Sie sich entschieden, eine gesamtheitliche und individuelle Beratung in Auftrag zu geben. Wie wurden in dieser zweiten Phase Ihre Wünsche, Bedürfnisse aber auch Ziele integriert und schliesslich im Planungsprozess berücksichtigt?
Irene Salzmann: Die gesamtheitliche Betrachtungsweise entsprach generell meinem Wunsch, da ich kein Fan von Aktionismus bin. Zuerst hat man unsere finanzielle Ist-Situation – auf der Basis der gelieferten Unterlangen – komplett aufgenommen und ausführlich, schriftlich festgehalten. Darauf folgte die Analyse, basierend sowohl auf den vorher definierten Bedürfnissen als auch auf den künftigen Ansprüchen. In unserem Fall also massgeschneidert für unsere Zeit nach dem aktiven Erwerbsleben, wo wir erst recht unseren Hobbys, zum Beispiel dem Reisen und Töfffahren, nachgehen wollen.

VPZ: Können Sie schon sagen, was Ihnen die Vermögens-, Pensions- und Steuerplanung durch das VPZ ganz konkret gebracht hat oder ist die Zeit nach einem Jahr noch zu früh?
Werner Steudler: Die gemachten Vorschläge entsprachen vom ersten Moment an unseren Vorstellungen und gaben uns damit automatisch die nötige Sicherheit, den Lebensstandard auch nach einer möglichen Pensionierung behalten zu können. Allein dieser Umstand brachte mir bereits sehr viel. Weiter empfand ich die visuell aufwendigen Situations-Diagramme, welche mein persönliches Konsumverhalten bis ins hohe Alter auf einen Blick darstellen, als besonders eindrucksvoll. Also schon wieder ein Punkt. Zusammengefasst hat mir die ganzheitliche und neutrale Planungsübersicht des Vermögens Planungs Zentrums sehr gefallen! Im Grunde genommen hatte ich eine solche vorher noch gar nie, darum kann ich schon nach einem Jahr ganz klar sagen, es hat sich bereits gelohnt!

Irene Salzmann: Ich kann mich da meinem Partner nur anschliessen. Gewinne haben für uns sowieso nicht die höchste Priorität. Für mich ist heute das VPZ eher ein echter Partner, der unser Vermögen langfristig steuert und dahingehend vertraue ich unserem Berater, dass wir vor allem langfristig «nicht nur nicht» verlieren, sondern dass unsere Anlagen «performen». Im Wesentlichen gibt mir dieses Versprechen – fortlaufend alles aus der Vogelperspektive zu überprüfen – die notwendige Sicherheit, dass ich vor allem für die Pensionierung gut aufgehoben bin.

Als Finanzverantwortlicher eines KMU weiss Werner Steudler von Berufes wegen genau, worauf er in Sachen Geld zu achten hat. Trotzdem oder gerade deshalb hat ihn das Vermögens Planungs Zentrum überzeugt.

VPZ: Fühlen Sie sich heute – also ein Jahr nach der Beratung und dem Vorlegen des Gesamtkonzeptes – insgesamt sicherer und wissen Sie vor allem auch genau, wie Sie beide für sich selbst wie Sie für Ihre Kinder finanziell dastehen?
Werner Steudler: In der Tat, wir fühlen uns sicher, nicht zuletzt auch dank der Gewissheit, dass das VPZ die wichtigen Entscheide und Abläufe für mich selbständig terminiert und vorgemerkt hat. Das gibt mir nun Ruhe und Gelassenheit! Dieser Zustand sowie die laufende Kontrolle meines Finanzbedarfs gibt mir die Sicherheit im Alltag und ich kann mich vollkommen gelassen meinen Hobbys widmen.

VPZ: Sie können nun vom Erstkontakt bis zum fertigen Konzept und dessen Betreuung das VPZ ganz konkret beurteilen. Würden Sie dahingehend die Dienstleistungen des Vermögens Planungs Zentrums weiterempfehlen?
Werner Steudler: Dank der Professionalität in der gesamten Planungsphase mit dem ganz klaren, leicht verständlichen und realen Bezug auf unser privates und geschäftliches Umfeld entpuppt sich nun die Zukunft – wie eigentlich auch von mir angenommen – nicht als Wundertüte. Ganz im Gegenteil: Die Überprüfung – durch das VPZ – der vorangegangenen, eigenen Entscheide, ergaben, dass alles im grünen Bereich ist. Dieser Umstand ist für mich sehr beruhigend.

Aber die anschliessende, gesamtheitliche Aufzeichnung in einem integrierten Finanzkonzept war selbst für mich beeindruckend und so etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Genau diese Dienstleistung würde ich darum jedem weiterempfehlen. Sie ist jeden Franken wert.

Irene Salzmann: Auch bei mir konnte das VPZ zum ersten Mal 1:1 und sehr konkret abbilden, wie meine Vermögens-, Pensions- und Steuerplanung auf die verschiedenen Vermögenssituationen mit Bezug auf die verschiedenen Altersstufen inklusive der erwachsenen Kinder von Werner aussehen wird.

Werner Steudler: Das VPZ hat mir vor allem auch mit der Vorbereitung meiner Pension aufgezeigt, wann der richtige Zeitpunkt kommt. Dank dieser Übersicht wäre es einfach – und vor allem schwarz auf weiss nachzulesen – dass sich selbst ein frühzeitiges Loslassen lohnen könnte.

VPZ: Das VPZ verlangt für ihr umfangreiches und unabhängiges Gesamtkonzept ein Honorar. Stimmte für Sie die damit verbundene Honorarnote?
Werner Steudler: Also für mich unterstrich das ganz klar die Aussage der Unabhängigkeit. Damit hat mir das VPZ quasi bewiesen, dass die Berater des VPZ ihr Geld mit der Konzeptarbeit verdienen und sie eben nicht wie bei der Konkurrenz reine «Verkäufer» sind. Der umfangreichen Arbeit entsprechend stimmte für mich das Honorar.

Irene Salzmann: Sehe ich auch so wie mein Partner. Das Honorar war für mich eine Art Garantie, ein wirklich gesamtheitliches Konzept zu bekommen. Und die gelieferten Konzeptunterlagen waren nicht nur beeindruckend, sondern die Praxis hat nun auch gezeigt, dass die vielen Massnahmen einen nachhaltig positiven Effekt mit sich bringen. Und das Beste ist: Wir könnten diese Empfehlungen jederzeit «schwarz auf weiss» nachlesen.

VPZ: Wenn Sie jetzt eine Quintessenz über alles ziehen müssten, würden Sie selbst das Vermögens Planungs Zentrum wieder als Ihren Partner wählen?
Irene Salzmann: Ohne Zweifel ja! Unsere Entscheidung hat sich absolut gelohnt. Das VPZ ist der Partner, welcher die Fähigkeit besitzt, alle gesammelten Unterlagen Schritt für Schritt und detailgetreu in einem Gesamtkonzept zusammenzufassen.

Werner Steudler: Ich kann mich da meiner Partnerin nur anschliessen. Persönlich habe ich seit der Beratung durch das VPZ das wirklich gute Gefühl, all diese Unterlagen – und die eigentlich sehr wichtigen Themen – voll und ganz im Griff zu haben!

Jetzt erschienen: Das Kundenmagazin «Perspektive.» Edition 13: Print lebt!

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Jetzt erschienen: Das Kundenmagazin Perspektive, Edition 13: Print lebt!

Es liegt warm und angenehm in der Hand. Wenn man darin blättert riecht es angenehm nach Papier und leicht nach Druckfarben. Nichts kann den dreidimensionalen Effekt einer Unternehmensbroschüre oder eines Magazins überbieten.  Denn Papier transportiert Emotion wie kein anderes Medium. Menschen lieben zudem schönes Design, gedruckt auf schönes Papier. Printprodukte verewigen Träume und machen diese immer und überall erlebbar. Mal vor und zurück. Kann ein Magazin herumreichen. Kann es öffnen, schliessen und präsentieren. Zudem ist ein Magazin auch preislich immer noch eine spannende Option und gehört darum in jeden Marketingplan. Im Gegensatz dazu sind digitale Produktionen zwar scheinbar transparent und verlinken offensichtlich jeden Klick mit dem passenden Button und dem richtigen Kunden. Doch nur Print weckt nachhaltige Gefühle, erreicht dutzende von Mehrfachleser und liegt als «Coffee-Table-Magazine» oft Monate auf einem Stubentisch oder in einem Wartezimmer. Genau darum hat sich auch das Vermögens Planungs Zentrum dazu entschlossen, weiterhin auf Ihr Kundenmagazin «Perspektive» zu setzen. Nicht nur, weil die Kernzielgruppe Papier liebt. Sondern auch darum, weil das VPZ überzeugt ist, dass bei den Jungen das Magazin eine Renaissance erleben wird. Bis es soweit ist, multiplizieren wir den Content über alle Kanäle und nutzen so alle digitalen Möglichen. Allein darum hat es sich bereits gelohnt!

Die «Perspektive» ist das offizielle Magazin, für die Kunden des Vermögens Planungs Zentrum. Das Magazin Perspektive richtet sich an Frauen und Männer, welche sich bewusst mit Ihrer Zukunft beschäftigen. Entsprechend wertvolle Themenwelten werden in der Perspektive präsentiert, denn diese Kunden suchen gezielt das Wertige. Das Magazin wird darum exklusiv an alle VPZ-Kunden versendet. Schliesslich hat eine Vermögensberatung hat auch immer etwas mit Lebensqualität zu tun. Spätestens dann, wenn Sie sich neue Lebensziele setzen oder sich Ihr Vermögen unverhofft schnell verändert. Eine seriöse Planung bringt zwar nicht eine hundertprozentige Sicherheit, jedoch zu hundert Prozent Transparenz. Für diese Tätigkeit ohne Interessenskonflikte ist das Vermögens Planungs Zentrum seit der Gründung im Jahr 2001 unabhängig von Banken, Versicherungsgesellschaften und anderen Finanzintermediären. Diese Tatsache qualifiziert die Beratung und garantiert die neutrale Empfehlung von Lösungen. Das VPZ ist darum Ihr logischer Partner für alle Lebenssituationen: Von der Vermögens- über die Pensions- bis zur Steuerplanung!

Vermögensplanung
gehört zu den wichtigen
Aufgaben unserer Gesellschaft.
Je früher die Zusammenhänge einzelner
Dimensionen erkannt werden, umso effizienter
wird das Gesamtresultat. Vermögen, Steuern,
Pension, Vorsorge, Erbrecht, Immobilien und
Nachfolgeregelungen bringen komplexe
und grundsätzlich verschiedene
Ausgangslagen mit sich. Gerade darum
brauchen Sie einen integrierten
und absolut individuellen
Lösungsansatz.

Nachhaltiges Investieren ist nicht nur ein Hype, sondern scheint ein ganz neuer Megatrend zu werden. Und damit nicht jeder etwas anderes unter dem Begriff «nachhaltig Investieren» versteht, etablieren sich in der Finanzindustrie neu die ESG-Kriterien. ESG steht für Environmental, Social und Governance. Wir vom VPZ freuen uns, dass sich drei Begriffe durchsetzen, für welche unsere drei Firmenbuchstaben schon immer stehen. Denn das VPZ steht seit seiner Gründung für die Umwelt ein, übernimmt eine soziale Verantwortung und ist stolz, dass die Unternehmensführung ganz besonders nachhaltig und ausgewogen ist.

Damit verfolgten wir letztlich auch 2018 unseren eigenen Plan konsequent weiter und haben damit verbunden unseren gesamten visuellen Auftritt, aber auch inhaltlich unsere Unternehmensstrategie gezielt weiter vereinfacht. Parallel haben die aktuelle Ausgabe der Perspektive genau nach diesen Gesichtspunkten so verbessert, dass das Kundenmagazin einfacher zu lesen ist und trotzdem spannend bleibt. Vielleicht sogar spannender. Denn die Themen, über welche wir in dieser Ausgabe schreiben, zeigen nur Unternehmen, Projekte oder Personen, die vor allem wegen ihres klaren Planes weltbekannt und erfolgreich sind:

Die Digitalisierung
ist in vollem Gange!
Die Welt dreht sich schneller und
schneller. Weil wir Antworten
liefern wollen, streben wir nach
aktuellstem Know-how.
Damit bereiten wir uns auf Ihre
Fragen vor, um Ihnen in jedem Fall
die richtigen Antworten zu liefern. Denn das
Unvorhergesehene
wird möglich werden.

Der VPZ Kompetenzbeirat im Fachgespräch
Was bewegt die Schweiz? Gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Sind es die Entwicklungen an den Finanzmärkten oder eher die gescheiterte Altersvorsorge 2020? Vielleicht ist es aber auch die Digitalisierung? Oder sind es doch die Veränderungen in der EU? Um immer am Puls der Zeit zu sein, hat das Vermögens Planungs Zentrum im Jahr 2016 einen unabhängigen Kompetenzbeirat gegründet. Wir sind stolz, so auf insgesamt knapp 200 Jahre zusammenfassende Beratungskompetenz zurückgreifen zu können. Damit sind wir auf die Fragen unserer Kunden perfekt vorbereitet.

Nachhaltigkeit setzt sich nicht nur in der Finanzberatung durch
Es kann gut sein, dass die Digitalisierung nicht nur die Art und Weise wie wir leben, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern wird. Arbeiten wird zeitlich und räumlich flexibler, mobiler und gleichzeitig agiler. Dies gilt für Start-up-Unternehmen genauso wie für Grosskonzerne und lokale KMU’s. Über alle Unternehmensgrössen und Branchen hinweg werden neue Arbeitsmodelle diskutiert, Präsenzzeiten flexibler gestaltet und neue Raum- und Arbeitskonzepte erprobt. Dank cloudbasierten Plattformen kann jederzeit von überall, gemeinsam gearbeitet werden. Die agile Arbeitsweise wird zur stabilen Normalität. Mittendrin ein Möbel, das im Trend bleibt. Einfach, weil es gut war, ist und bleibt. Seit über 50 Jahren!

Handwerk und Vermögensberatung haben viel gemeinsam: Sie brauchen einen klaren Plan
Symptomatisch für das digitale Zeitalter waren unlängst Kunden bereit, für ein Wasser – nur in einer anderen Flasche – dreimal mehr zu bezahlen! Und alles nur darum, weil eine Influencerin diese neue Flasche gestaltet hatte? Wohlverstanden, nicht ein neues Produkt! Reicht das künftig wirklich langfristig aus, dass nachhaltig mehr Wasser getrunken wird? Sind solche «It-Pieces» – also dann, wenn ein Mineral im Supermarkt plötzlich zwölf Franken kostet und auch gekauft wird – gut für die Gesellschaft? Wir erklären, warum diese Entwicklung eine gewisse Gefahr darstellt! Denn wenn die Gesellschaft wohl noch einen Preis kennt, aber nicht mehr die Werte, lauern neue Gefahren. Darum passt an dieser Stelle eine kleine Geschichte über Handwerk: Willkommen bei Sprüngli!

Ein komplettes Fahrzeug, aber so individuell wie eine Gesamtberatung der VPZ
Autokunden haben genaue Vorstellungen, was ihr Auto alles können sollte. Zudem haben Autofahrerinnen und Autofahrer zum Teil schon ganz genaue Ideen, was sie mit ihrem Auto machen, was ihnen dieses bieten soll und wo sie es einsetzen. Sprich, auch BMW kommt nicht darum herum, ständig wachsende Bedürfnisse mit einer neuen Baureihe anzusprechen. Herausgekommen ist ein gelungenes Auto mit sehr sportlichen Genen. Genau darum haben wir den BMW X2 nun für Sie getestet. Kommen Sie mit auf eine Testfahrt.

Der VPZ Kompetenzbeirat im Fachgespräch.

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Der VPZ Kompetenzbeirat im Fachgespräch.

Was bewegt die Schweiz? Gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Sind es die Entwicklungen an den Finanzmärkten oder eher die gescheiterte  Altersvorsorge 2020? Vielleicht ist es aber auch die Digitalisierung? Oder sind es doch die Veränderungen in der EU? Um immer am Puls der Zeit zu sein, hat das Vermögens Planungs Zentrum im Jahr 2016 einen unabhängigen  Kompetenzbeirat gegründet. Wir sind stolz, so auf insgesamt knapp 200 Jahre zusammenfassende Beratungskompetenz zurückgreifen zu können. Diese einmalige Basis wollen wir intensiv pflegen, indem wir uns regelmässig mit den Spezialisten austauschen. Im Spätsommer 2018 starteten wir das neu ins Leben gerufene Kompetenzgespräch. Hier diskutierten wir, was der ganzen Gesellschaft ganz allgemein Sorgen oder Freude bereitet. Damit sind wir auf die Fragen unserer Kunden perfekt vorbereitet.

In einer lockeren Diskussion wollten wir zuerst erfahren, was unseren Kompetenzbeirat selbst in den vergangenen Monaten bewegt hatte. In einer zweiten Phase hatten wir das Ziel, dass wir gemeinsam eine Art Quintessenz aus den wichtigsten Anliegen der aktuellen Zeit erarbeiten. Es war darum spannend zu erfahren, dass sich eigentlich alle Kompetenzbeiräte mit den mehr oder weniger gleichen Themen beschäftigen. So auch mit unserer ersten Frage:

VPZ: Wie verändert die Digitalisierung unser Verhalten? Ganz allgemein, am Arbeitsplatz, und haben die Entwicklungen gar Auswirkungen auf die Unternehmenskultur oder die Gesellschaft?
Eines der zentralen Themen, das wohl jeden stark beschäftigt, ist die rasante Digitalisierung. Diese Revolution wird wahrscheinlich fast alle Geschäftsmodelle umpflügen. Diese Tatsache unterzieht unser Leben aktuell einer Art Metamorphose, denn die Gesellschaft befindet sich in einem der grössten Wandel seit Gutenberg. Vieles wird für den Konsumenten einfacher, weil er sein gelerntes Wissen direkt einsetzen kann. Ebenfalls fällt auf, dass sich quasi parallel stark gegenläufige Trends entwickeln.

Christoph Peterer
lic. iur. HSG, Rechtsanwalt und öffentlicher Notar
Kompetenzbeirat Recht

Er erlebt die Digitalisierung als neue Chance. Insbesondere auch darum, weil der direkte zwischenmenschliche Austausch an Bedeutung gewinnen wird. «Damit verbunden, wird auch das Vertrauen in ‚echte‘ Beziehungen wieder neu geschätzt werden», ist er überzeugt.

Christof Küng
Gründer & Inhaber der Küng Idenitity Group
Kompetenzbeirat Unternehmensberatung

Für Ihn bringt die Digitalisierung eine ganz neue Definition des guten Rufes. «Denn im digitalen Raum kennt kaum noch jemand sein Gegenüber. Nach und nach wird somit auch Offline wieder ganz neue Chancen bekommen.»

Einerseits findet eine Urbanisierung statt. Sprich: Im Jahre 2015 lebten rund 30% der Weltbevölkerung in grossen Städten. 2030 – so gehen Forscher davon aus – werden bereits 60% der Weltbevölkerung in grossen Städten oder in deren unmittelbarem Umfeld leben.

Auf der anderen Seite wird auch die Thematik Desurbanisierung immer attraktiver. Sprich, grosse Teile der Gesellschaft verspüren den Wunsch, auf dem Land zu leben. Diese Diskrepanz ist nur möglich, weil die Gesellschaft immer mobiler wird. Die zunehmende Mobilität löst dafür wiederum neue Probleme aus. Wie zum Beispiel den stark zunehmenden Verkehr! Diese neue Problematik wird wiederum gelöst, indem ganz neue Verkehrsformen erfunden werden. Neue Geschäfte entstehen. Aus einem Problem wurde eine Chance: UBER lässt grüssen.

Die New Generation, Generation Y oder eben Millennials sind darum in einem grossen Spannungsfeld. Vielleicht zeichnet sich darum die Generation Y durch eine steigende Ungeduld aus. Das Leben findet extrem stark im «Jetzt und Sofort» statt. Entsprechend hoch ist die Geschwindigkeit. Und entsprechend disruptiv verläuft der Wandel. Gut möglich, dass sich wegen diesem Verhalten ganze Branchen, Berufe und Märke auflösen werden. Fakt ist: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Hauptgrund ist die rasend schnell verlaufende Digitalisierung.

Ein zweiter Fakt ist folgende Feststellung: Vor allem wegen den Social Medias, sind gerade die User auf Ihre eigene Individualität sensibilisiert. Wohl auch deswegen wird ausdrücklich nach individuellen Lösungen gesucht. Dies alles bei hoher Transparenz und hoher Geschwindigkeit. Wohl darum ist die Digitalisierung vor allem eine grosse Chance und kann grosses Wachstum mit sich bringen.

Millennials ist die Bezeichnung
für die Generation, die zur Jahrtausendwende
(Millennium) ins Arbeitsleben eingetreten ist.
Sie folgen auf die Generation X und
werden von der Generation Z
abgelöst werden.

VPZ: Es stehen grosse Veränderungen in der beruflichen Vorsorge und ganz generell im Banken- und Versicherungsbereich vor uns. Was sind mögliche Konsequenzen daraus?
Die Generation der Babyboomer geht in Pension. Ausserdem werden wir alle voraussichtlich länger leben als unsere Eltern. Diese Faktoren sind eine Herausforderung für die staatliche und die berufliche Vorsorge. Das Volk lehnte 2017 die Reform Altersvorsorge 2020 ab. Nun muss ein neues Paket folgen. Denn das Sorgenbarometer der Schweizer Bevölkerung zeigt, dass die Sorge um die AHV zusammen mit der Jugendarbeitslosigkeit an erster Stelle steht. Die Eigenverantwortung spielt darum gerade in der Vorsorge eine gewichtige Rolle.

Wir haben wohl darum auch eines der am besten gesicherten Vorsorgesysteme der Welt. Unser 3-Säulen-System, das aus einer staatlichen, einer beruflichen und einer privaten Säule besteht, bietet viele Vorteile: Unter anderem wird mit steuerlichen Begünstigungen an die Eigenverantwortung der Vorsorgenehmer appelliert. Entstandene  Vorsorgelücken in der 2. Säule können geschlossen werden – und das erst noch steuerprivilegiert. Leider besteht in der 3. Säule keine Möglichkeit für eine nachträgliche Einzahlung, hier müsste der Gesetzgeber unseres Erachtens im Sinne eines stabilen Vorsorgesystems korrigierend eingreifen. Denn auch in der privaten Vorsorge können während der Lebensarbeitszeit Lücken entstehen.

Die Eigenverantwortung in der Vorsorge spielt darum eine gewichtige Rolle. Es ist deshalb unabdingbar, sich frühzeitig mit der persönlichen Vorsorgesituation auseinanderzusetzen. Denn man kann regelrecht fühlen, dass die alten Versicherungsmodelle ein Auslaufmodell sind. Gleichzeitig sind aber die neuen Modelle noch gar nicht da, schon gar nicht getestet oder bewährt. Sprich: Die Gesellschaft steckt in einer Art Ungewissheit.

Auf der anderen Seite gibt es eine ähnliche Problematik, nur dass hier die Digitalisierung nichts zur Verbesserung beitragen kann. Denn rund um die Thematik «Pension und Vorsorge» werden auch künftig die Lösungen fast immer individuell ausgearbeitet werden müssen.

Allein die AXA hat zurzeit rund
40’000 KMU-Kunden mit ca. 400’000
angeschlossenen Individuen. Vor allem
kleine Kunden sind darum mehr denn je
auf eine professionelle Beratung
angewiesen.

Raphael Wenk
Bankfachmann und Finanzplaner mit Eidg. FA
Kompetenzbeirat Finanzierungen/Immobilien

Banken bauen intensiv am «Digital Banking» und lancieren ganz neue Bereiche. «Eine sehr grosse Herausforderung wird allerdings bleiben, dass die Menschen selbst mit dem hohen Tempo der Digitalisierung mitgehen können. Schliesslich funktioniert die Digitalisierung nur dann, wenn sie auch in Zukunft hauptsächlich die Convenience für den User verbessert», ist Raphael Wenk überzeugt.

Bruno Ledergerber
Geschäftsführender Partner der ifp sankt gallen ag
Kompetenzbeirat Vorsorge/Versicherungen

Das Modell der Vollversicherung steht vor einem Systemwechsel, weil es die lange Tiefzinsphase gekoppelt mit den regulatorischen Vorschriften und der zunehmenden Lebenserwartung praktisch unmöglich macht, angemessene Renditen für die aktiv versicherten Personen zu erzielen, da zuerst die Rentenverpflichtungen sichergestellt sein müssen.

Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, warum fast 80% der Schweizer Bevölkerung keine Nachlassplanung gemacht haben. Sprich, auch hier gibt es viel zu tun. Sehr viel sogar.

Insgesamt kann man jedoch klar sagen, dass ganz allgemein ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet. Dabei sind die Menschen gerade in der Schweiz gar nicht explizit auf eine reine Optimierung aus. Selbst das Steuernsparen ist nur dann eine Priorität, wenn die Berater ausdrücklich auf die Möglichkeiten hinweisen. Gerade in der Schweiz ist die Steuerehrlichkeit sehr hoch. Die typischen Millennials wollen ihr Geld sogar immer mehr nach nachhaltigen, ethischen Gesichtspunkten anlegen. Die neue Generation legt Wert auf Nachhaltigkeit und damit auf eine intakte Umwelt und das Klima. Wenn Transparenz und korrektes, nachhaltiges Denken wirklich ernst gemeint sind, dann gibt es am Schluss sicher auch eine Chance, neue Modelle in der Altersvorsorge zu finden. Man wird es sehen!

VPZ: Was sind die Vor- und Nachteile eines aktiven, respektive passiven Vermögensmanagements?
Wir haben es schon gehört, die Generation Y legt freiwillig Wert auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Ebenfalls verlangt die aktuell laufende Metamorphose ohnehin dringend, dass vor allem auch die gesetzlichen Vorschriften freiwillig eingehalten werden. Denn eigentlich hat nicht nur die Generation Y keine Lust auf Ärger mit dem Staat.

Umso mehr sollte sich jeder Anleger über gewisse Anlage- und Risikogrundsätze klar werden. Zum Beispiel sollte sich damit verbunden auch jeder selbst überlegen, ob er in Rüstungstechnologie-, Tabak- oder Alkoholunternehmen investieren möchte. Damit verbunden macht es unter Umständen plötzlich automatisch Sinn, dass man eine aktive- und passive Anlagestrategie durchmischen will.

Denn wer nur auf ein System setzt, läuft eher Gefahr, dass er auch einmal auf ein «Finanzprodukt» trifft, welches man nach rein gesundem Menschenverstand niemals kaufen würde. So werden auch Firmen von Staaten in ETF’s eingebaut, mit dessen Unternehmen nicht jeder Kunde zusammenarbeiten würde. Zudem werden Kunden oftmals nicht aufgeklärt, dass sie in den USA erbschaftssteuerpflichtig werden, wenn ihre US-Beteiligung eine bestimmte Summe übersteigt. Das bedeutet, wer beispielsweise von Apple und Amazon Aktien im Wert von je 40’000 US-Dollar besitzt, wird im Todesfall der US-Steuerbehörde ein Verzeichnis über seinen gesamten Nachlass abliefern müssen. Deshalb lohnt es sich, mit einem kompetenten Berater – wie dem VPZ – die Vermögensplanung im Detail anzuschauen.

Die Kombination von
aktiven & passiven Anlagen
wollte sich gerade zu einem
neuen Leitmotiv in der
Vermögensverwaltung
entwickeln. Doch der
Gegensatz «aktiv contra passiv»
hat sich in der Praxis
bereits überholt, denn die
Mischung macht’s!

Das passive Investieren ist letztlich für den Kunden vor allem dann gefährlich, wenn damit gleichzeitig das normale Denken und Handeln aufgegeben wird.

Mit einem aktiven Ansatz ist man dagegen geradezu verpflichtet, jedes Jahr eine positive Rendite in Schweizer Franken zu erzielen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Analysten mit hervorragenden quantitativen und qualitativen Arbeiten & Tools überzeugen. Und dies Tag für Tag. Ganz simpel ist das nicht und es ist auch kein Geheimnis, dass diesen Grundsatz nicht immer alle Manager schaffen. Zudem liegt natürlich nicht jeder aktive Manager mit seinen Analysen immer richtig. Selbst dann nicht, wenn hohe PerformanceFees bezahlt worden sind. Nicht selten gibt es eben genau dann aktive Manager, welche die passiven Benchmarks nicht schlagen. Spannend wäre sicher einmal eine Langzeitstudie, welche beide Modelle misst und in einem Praxistest das Funktionieren und die Performances festhält. Eine gewisse Gemischtheit kann aber sicher nicht schaden, sondern durchaus Sinn ergeben.

Was zudem beide Modelle immer mehr ins Bewusstsein rücken wird, sind die ESG-Regeln. So läuft eine gute Vermögensverwaltung automatisch in Richtung einer massgeschneiderten Vermögensberatung. Denn auch in Zukunft wollen Kunden immer mehr «individuelle Lösungen». Spätestens dann wird sich nicht mehr die Frage stellen, ob aktiv oder passiv, sondern vielmehr: Was ist die richtige Lösung für SIE.

Prof. Dr. Maurice Pedergnana
Finanzexperte Dr. oec. HSG
Kompetenzbeirat Vermögen/Banking

«Ich rate allen Menschen, die viel Energie und einen Grossteil ihrer Lebenskraft in die Erarbeitung von Ersparnissen und Vermögensverwerten investiert haben, dieses Geld aktiv anzulegen».

Vito Schiro
lic. oec. HSG
Kompetenzbeirat Kapitalmärkte/Bankprodukte

Die Next-Generation verlangt viel konkreten Nutzen und einen nachhaltig positiven Impact. «Das Bewusstsein ist global und die neuen Kunden sind höchst agil.»

VPZ: Sind schon Vor- oder Nachteile aus der Unternehmenssteuerreform sichtbar und gibt es daneben bald konkrete Auswirkungen für die Schweiz in Bezug auf die aktuelle Ausgangslage in Europa in Kombination mit den USA? Ergeben sich vielleicht sogar aus den aktuellen Marktgegebenheiten Konsequenzen für die Zinsentwicklung im Schweizer Hypothekarmarkt?
Zweifellos gibt es aktuell grosse Veränderungen in der Gesellschaft. Generell sind die Steuermodelle der Schweiz – im internationalen Vergleich – stark unter Druck gekommen. Allen voran soll nun das eigentlich bewährte und sehr beliebte Holdingprivileg der Schweiz – auf direkten Druck der EU – abgeschafft werden. Konkret sollte damit eine Holding in Zukunft auch Steuern zahlen. Entsprechend erwartet man zwar dadurch eine theoretische Verdoppelung der Steuereinnahmen. Gleichzeitig besteht aber eine nicht klar prognostizierbare Gefahr, dass insbesondere grosse und wichtige Firmen unter Umständen ganz wegziehen könnten. Dies hätte nicht nur Steuerausfälle, sondern auch Arbeitsplatzverluste zur Folge.

Selbst wenn jetzt rein theoretisch die Kosten für eine höhere Arbeitslosenquote nicht berücksichtigtwürden, ergäbe ein Wegzug von grossen Konzernen insbesondere ein grosses Problem, weil dadurch Bundessteuergeldern wegfallen würden. Wohl aus diesem wichtigen Grund wurde die Unternehmenssteuerreform mittlerweile so zu einem Kompromiss umgearbeitet, dass der Standort Schweiz insgesamt nicht mit grossen Nachteilen rechnen müsste.

Patrick Brändle
Betriebsökonom FH, Dipl. Treuhand- und Steuerexperte
Kompetenzbeirat Steuern/Treuhand

Die Prognosefähigkeit wird komplexer, weil die globaler werdende Gesellschaft, Politik & Wirtschaft immer engmaschiger miteinander verwoben sind. Wegen der Technologisierung verlangen Kunden aber trotzdem eine möglichst präzise Vorhersage. «Der Treuhand- und Steuerexperte ist darum bald so etwas wie ein Hausarzt, welcher im engen Kontakt mit dem Kunden steht und diesen allenfalls an den Spezialisten vermittelt. Dies macht den Experten zu einem sehr wichtigen Vertrauenspartner.»

Im Grundsatz ist es allen klar, dass es aber nicht so gehen kann, dass Zustände wie in Irland – zwischen dem Staat und grossen internationalen Unternehmungen – möglich sind und Gewinne über Firmenkonstrukte ins Ausland transferiert werden. Notabene, wie eben mit McDonalds passiert: alles legal und rechtens. Sprich wenn für alle Staaten mehr oder weniger gleiche Spiesse gelten, wird sich das System austarieren und etablieren. Selbst dann, wenn in der aktuellen Vorlage wohl oder übel vor allem die Aktionäre, also die Eigentümer, die höchste Rechnung zu bezahlen hätten. Einmal mehr wäre es dann so, dass die Kleinen die Zeche zahlen, welche die Grossen eigentlich verursacht haben.

Apropos Grösse: Immer noch sind die USA das mit Abstand am höchsten verschuldete Land der Welt. Es sind aber genau diese gewaltigen Schulden der US-Regierung, welche weiterhin verhindern werden, dass die Zinsen auch im nächsten Jahr stark ansteigen werden. Wenn sich dabei jeder Anleger immer mal wieder vor Augen führt, dass ein Aktienkurs einem Zyklus unterlegen ist, sollte man weiterhin langfristig denken und selbst dann nicht panisch reagieren, wenn Schwankungen auch mal grösser ausfallen.

Der Schweizer Franken bleibt eine sichere Währung. Parallel haben sich bisher die düsteren Szenarien, um eine negative, globale Entwicklung nicht bewahrheitet. Wenn darum – wie bisher – keine aktuell unerwarteten Ereignisse die Märkte erschüttern, bleibt die Konjunktur stabil und auch der Schweizer Immobilienmarkt bleibt sich im Bewusstsein der bekannten Gefahren treu, respektive die Zinsen stabil.

Gerade in einer schnelllebigen –
manchmal anonymisierten Welt – wird es immer
wichtiger, dass man einen Partner für ein persönliches
Gespräch hat. Gerade im Wechsel zur «neuen Generation»
mit vielen hybriden Möglichkeiten ist konkretes Fachwissen
Gold wert! Denn irgendwann wird für jeden der Moment
kommen, wo er Hilfe bei seinem Plan braucht.
Genau dann ist das VPZ für Sie da.

Hochkarätige Runde mit knapp 200 Jahren versammelter Kompetenz. Künftig wird sich der Kompetenzbeirat mindestens einmal im Jahr offiziell treffen, um über aktuelle Zeitfragen zu diskutieren.»

Handwerk und Vermögensberatung haben viel gemeinsam: Sie brauchen einen klaren Plan.

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Handwerk und Vermögensberatung haben viel gemeinsam: Sie brauchen einen klaren Plan.

Symptomatisch für das digitale Zeitalter waren unlängst Kunden bereit, für ein Wasser – nur in einer anderen Flasche – dreimal mehr zu bezahlen! Und alles nur darum, weil eine Influencerin diese neue Flasche gestaltet hatte? Wohlverstanden, nicht ein neues Produkt! Reicht das künftig wirklich langfristig aus, dass nachhaltig mehr Wasser getrunken wird? Sind solche «It-Pieces» – also dann, wenn ein Mineral im Supermarkt plötzlich zwölf Franken kostet und auch gekauft wird – gut für die Gesellschaft? Diese Geschichte wirft Fragen auf: Vor allem die, wer zahlt solche Preise? Denn bei nüchterner Betrachtung wurde ja lediglich ein cooles Zugpferd für eine Sonderedition eingespannt, so dass «vollkommen normales Mineralwasser plötzlich trendy» ist. Wir erklären, warum diese Entwicklung eine gewisse Gefahr darstellt! Denn wenn die Gesellschaft wohl noch einen Preis kennt, aber nicht mehr die Werte, lauern neue Gefahren. Darum passt an dieser Stelle eine kleine Geschichte über Handwerk, vor dem die Digitalisierung zwar keinen Halt macht, das aber umso mehr in erster Linie ein Top-Produkt abliefern will: Willkommen bei Sprüngli!

Sprüngli am Paradeplatz
1859 sicherten sich David Sprüngli und sein Sohn Rudolf am noch wenig frequentierten Zürcher Paradeplatz eine Liegenschaft, weil sie hofften, dass hier der Bahnhof gebaut würde. Dies war dann zwar nicht der Fall – was der Familie Sprüngli wohl einige schlaflose Nächte bescherte. Doch bald setzte rund um den Paradeplatz eine rege Bautätigkeit ein. Glücklicherweise entwickelte sich sodann die vorbeiführende Bahnhofstrasse zu einer der renommiertesten Einkaufsmeilen der Welt. Heute gilt Sprüngli am Paradeplatz als eine der besten Adressen für feine Confiserie- und Konditoreiwaren sowie Schokoladenspezialitäten und ist beliebter Treffpunkt an der Zürcher Bahnhofstrasse.

Wohl kaum ein Fan von Schweizer Schokolade hat nicht irgend eine Erinnerung an ein persönliches Erlebnis mit der Confiserie Sprüngli. Kein Wunder, denn die Confiserie Sprüngli verwöhnt seit über 180 Jahren ihre Kundinnen und Kunden mit erlesenen Köstlichkeiten. Für viele ist dabei das «luftig-leichte Luxemburgerli» sogar ein Sinnbild für einen Zürichbesuch geworden. Andere schwärmen von der einmaligen Gaumenfreude der hausgemachten Pralinés, Torten oder den hausgemachten Sandwiches und Desserts. Menschen auf der ganzen Welt kommen ins Schwärmen und assoziieren mit Sprüngli Leidenschaft, handwerkliche Confiseriekunst oder einfach Genuss auf höchstem Niveau.

Sprich, die Produkte selbst, die damit verbundenen Produktinnovationen – immer in Kombination mit dem einwandfreien Service – haben über die vielen Jahre eine starke Marke geformt. Wohl darum steht diese Marke heute für einen klaren, nachvollziehbaren Mehrwert.

Selbstverständlich erachtet dabei auch die Confiserie Sprüngli Werbung als unerlässlich. Sich stets bei den Kunden in Erinnerung zu rufen, davor ist nicht einmal eine «Weltmarke» gefeit. Doch bei der Confiserie Sprüngli stehen die Produkte vor Kommunikation und Design. Denn das fortwährende, klare Markenversprechen zur Qualität, Frische, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit bestimmt die Positionierung in der Gedankenwelt der Kunden. Und genau diese Philosophie begann schon vor über 180 Jahren und es verlangt immer noch die gleiche Disziplin und Geduld, die Marke über «wahre Substanz» weiterzuführen.

Dass sich die Confiserie Sprüngli über sechs Generationen und bald zwei Jahrhunderte hinweg so erfolgreich entwickeln konnte, lag insbesondere auch daran, dass das Unternehmen wegen genau diesem Credo nie stehen geblieben ist und sich so laufend weiter-entwickelt hat. Darum gehört das traditionsreiche Schweizer Familienunternehmen Sprüngli heute zu den renommiertesten Confiserien Europas.

«Eine starke Marke ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens.
Sie schafft Vertrauen und wird von den Kunden mit einer Anzahl fassbarer,
emotionaler und charakteristischer Aspekte in Verbindung gebracht.»

Schon als David Sprüngli 1836 an der Marktgasse in Zürich die Confiserie Sprüngli & Fils eröffnete, war Qualität sein Anspruch. Und schon ab 1845 gehörte Sprüngli zu den Pionieren der Schweizer Schokoladeproduzenten und war massgeblich daran beteiligt, den noch heute bestehenden guten Ruf der Schweizer Schokolade – als Beste der Welt – zu begründen.

1836 eröffnete David Sprüngli an der Marktgasse in Zürich die Confiserie Sprüngli & Fils.

Richard Sprüngli, der die Confiserie Sprüngli von 1956 bis 1994 in fünfter Generation leitete und ihr sogar bis 2003 als Präsident des Verwaltungsrats vorstand, konnte wohl auf der gleichen, gesunden Basis die Entwicklung mit  unkonventionellen Ideen, aber klaren Prinzipien weiter vorantreiben. Als Visionär begann er die Expansion des Vertriebs mit Verkaufsgeschäften in den neu entstehenden Einkaufszentren und Ladenpassagen in den 1970er-Jahren. Er war es, welcher nicht nur den Ausbau des weltweiten Versandhandels forcierte und das Sortiment laufend an neue Essgewohnheiten ausrichtete, sondern auch Rezepte verfeinerte und gleichzeitig die Qualitätssicherung nachhaltig etablierte.

Heute wird das traditionsreiche Familienunternehmen in sechster Generation von Milan und Tomas Prenosil geführt. Auch unter ihnen wird immer noch mit viel Tradition und noch mehr Handarbeit in Dietikon produziert. Mittlerweile werden die Luxemburgerli, Pralinés, Sandwiches und Desserts aber bereits in 24 eigenen Geschäften in der Schweiz verkauft: Von Genf über Basel, Bern, Zug, Zürich sowie am Flughafen Zürich, über Winterthur bis St. Gallen. Selbstverständlich sind die vielen Spezialitäten aus den Sprüngli-Verkaufsgeschäften längst auch via Onlineshop erhältlich. So lassen sich die beliebten Köstlichkeiten auch einfach als Geschenk zum Geburtstag für Familie, Freunde und Bekannte ins Ausland schicken. Darüber hinaus hält die Confiserie Sprüngli für jeden Anlass Ideen bereit und erfüllt von der individuellen Pralinés-Schachtel bis zum kompletten Dessert-Buffet auch spezielle Wünsche für Private und Firmen.

Tomas Prenosil
Die Neffen von Richard Sprüngli, Milan und Tomas Prenosil, übernahmen 1994 das Geschäft. Tomas Prenosil trat nach seiner Promotion zum lic. iur. an der Universität Zürich in die Firma seines Onkels ein. Während zehn Jahren leitete er den Produktionsbetrieb und wurde 2003 zum CEO und Delegierten des Verwaltungsrates ernannt. Zusammen mit seinem Bruder führt er heute den Familienbetrieb in sechster Generation.

Seit 2014 ist die Confiserie Sprüngli auch in Dubai vertreten. 2018 folgte ein neuer Standort in der «Dubai Mall» sowie ein exklusives Boutique & Café, in Abu Dhabi.

Apropos 2018: Im grossen Ranking des Choco Guide 2018 wurde die Confiserie Sprüngli mit dem 1. Platz, für das beste Café ausgezeichnet. Bewertungskriterien waren Ambiente, Service, Qualität, Angebot, Frische und Innovation. Sprich, mehr denn je entscheidet ein integriertes und erlebbares Marken- und Produktprofil über den nachhaltigen Erfolg am Markt. Dabei erstreckt sich die Erlebniswelt eines Kunden über sämtliche «Touchpoints» einer Marke.

Über viele solche Kontaktpunkte wird schliesslich das Markenerlebnis gespeichert, und die Zufriedenheit des Kunden steigert oder verringert sich. Die zentrale Frage lautet also: Wo und wie erleben Kunden die Confiserie Sprüngli heute – und in Zukunft? Vom Erstkontakt über den Kauf bis hin zum After-Sales-Service muss demnach alles so strukturiert werden, dass optimale Synergieeffekte erzielt werden können, um mit einem geschlossenen Gesamtauftritt die Präsenz des Images, aber auch der Qualitätswerte der Confiserie Sprüngli zu verankern.

Das nächste Mal in Zürich:
Geniessen Sie die Atmosphäre und
gönnen Sie sich doch mal eine Auszeit
auf der heimischen Bahnhofstrasse und trinken
Sie gemütlich einen Kaffee bei Sprüngli.
Im Sommer lädt das Boulevard-Café auf einen
leckeren «Coupe Sprüngli» oder einen leichten
Salat am Mittag ein. In der edlen Café-Bar
am Paradeplatz ist zudem eine internationale
Stimmung garantiert.

Und sicher, genau dazu gehören auch – wie beim eingangs genannten Beispiel der Wassermarke – die Verpackungen. Jedoch nicht nur. Und schon gar nicht ein damit gestiegener Preis. Viel mehr gehören dazu sowohl die Produktausstellungen am Verkaufspunkt als auch das Beratungsgespräch durch die Verkäuferinnen und Verkäufer im Geschäft oder am Telefon. Dazu kommen die Broschüren, die Inserate und natürlich immer mehr auch die Website sowie ganz klar die Social-Media-Kanäle wie auch eine aktive Suchmaschinenoptimierung.

Sicher, die Aufzählung ist noch lange nicht fertig und könnte noch dutzende von Touchpoints anfügen – über Sponsoring bis Events. Doch schon aufgrund der jetzt genannten Markenelemente kann jeder selbständig und einfach verstehen, dass Markenwerte kaum über einen hohen Preis erlebbar werden. Schon gar nicht nachhaltig. Ganz im Gegenteil ist es gefährlich, wenn die Konsumenten ein «It-Piece» hypen, ohne den wahren Wert des Produktes zu kennen. Genauso gefährlich ist es, wenn «Influencer» einen «wahre Werte» hypen und solche Strukturen plötzlich überrannt werden. Beide Szenarien haben etwas Unwirkliches.

Vielmehr neige ich immer mehr dazu, zu empfehlen, dass der wahre und nachhaltige Erfolg einer Marke nur dann kommt, wenn er natürlich heranwachsen kann. So wird aus einer anfänglichen Verliebtheit zu einem Brand eine wahre und loyale Liebe. Wie steht es doch treffend in einem knappen Post auf Sprüngli’s Facebook-Seite: I Love You, Sprüngli!

Viel mehr als Makrönchen
Neben den Luxemburgerli umfasst das täglich frische Angebot unwiderstehliche Pralinés und Truffes sowie einzigartige Tortenkreationen, saisonale Spezialitäten und Geschenkideen für jede Gelegenheit. Dabei werden alle Produkte seit über 180 Jahren tagtäglich aus den besten Zutaten mit Liebe und Begeisterung von Hand hergestellt. Von den Rohstoffen und der Verarbeitung über die Verpackung bis zur Präsentation im Laden und der Beratung im Verkauf – das Rezept von Sprüngli heisst höchste Qualität. Alle Mitarbeiter sind mit grossem Engagement dabei, ihren Kundinnen und Kunden ein einmaliges Erlebnis zu bieten.