Category

VPZ

VPZ Geschäftsstelle Horn

By | VPZ

Wir ziehen an die Seestrasse 27 in Horn!

Tagtäglich beschäftigen wir uns intensiv mit Planungsarbeiten für unsere Kundinnen und Kunden. Die letzten Monate haben wir dazu genutzt, unseren Geschäftsumzug von St. Gallen nach Horn zu planen und koordinieren. Unsere Zuverlässigkeit und Liebe zum Detail haben wir in die Räumlichkeiten einfliessen lassen und sind überzeugt, dass Sie sich als geschätzte Kunden rundum wohl fühlen werden.

Wir freuen uns sehr, Sie bald in unserer neuen VPZ Geschäftsstelle Horn persönlich begrüssen zu dürfen und beraten Sie gerne ab dem 1. Oktober 2021 an folgenden Standorten persönlich und unabhängig.

VPZ Hauptsitz Zürich-Flughafen

Vermögens Planungs Zentrum AG
Postfach, 8058 Zürich-Flughafen
Balz Zimmermann-Strasse 7, CH-8302 Kloten
Telefon +41 44 880 11 11

VPZ Geschäftsstelle Horn

Vermögens Planungs Zentrum AG
Seestrasse 27
CH-9326 Horn
Telefon +41 71 282 22 88

VPZ Geschäftsstelle Rapperswil

Vermögens Planungs Zentrum AG
Zürcherstrasse 82
CH-8640 Rapperswil
Telefon +41 55 220 02 50

VPZ Geschäftsstelle Zug

Vermögens Planungs Zentrum AG
Baarerstrasse 78
CH-6301 Zug
Telefon +41 41 511 39 88

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Aus LIBOR wird SARON.

Vom LIBOR zum SARON.

By | VPZ

Vom LIBOR zum SARON.

Bis spätestens Ende 2021 wird der LIBOR Referenzzinssatz durch den SARON abgelöst. Wie funktioniert der SARON? Was bedeutet das für Ihre Hypothek? Und was gibt es für attraktive Produkte?

Weshalb kommt es zur Ablösung?
Der SARON (Swiss Average Rate Overnight) ersetzt den LIBOR als Referenzgrösse für kurzfristige Zinsen. Doch weshalb muss der LIBOR ersetzt werden? Seit der Finanzkrise haben sich Banken vermehrt Geld nur noch mit hinterlegten Sicherheiten ausgeliehen. Infolge dessen, konnten weniger Geschäfte abgeschlossen und Preise nur noch geschätzt werden. Durch dieses Verfahren hat der LIBOR an Aussagekraft verloren und eignet sich künftig nicht mehr als Referenzzinssatz.

Was ist der SARON?
Der Swiss Average Rate Overnight (SARON) existiert bereits seit 2009. Er wird auf der Basis von abgeschlossenen Transaktionen und verbindlichen Kaufs- und Verkaufspreisen im Schweizer Geldmarkt berechnet und von der SIX Group AG administriert.

Die SIX Group AG entwickelte zusammen mit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) diese Berechnungsmethodik. Der SARON ist öffentlich einsehbar, robust und erfüllt sämtliche Anforderungen für einen Referenzzinssatz.

SARON als Alternative zum CHF LIBOR

Welche Produkte gibt es?
Banken wie zum Beispiel die St.Galler Kantonalbank AG, die Raiffeisenbanken oder auch die UBS AG bieten Ihnen bereits heute detaillierte Informationen und attraktive Finanzierungslösungen mit SARON-Hypotheken an. Klären Sie Ihre Möglichkeiten frühzeitig ab und lassen Sie sich beraten.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Nachlassplanung für Alleinstehende.

By | VPZ

Was geschieht mit meinem Nachlass?

Gerade diese Frage stellen sich Personen, welche weder einen Ehegatten noch eigene Kinder haben. Eine Erbengemeinschaft kann gross sein und die erbberechtigten Verwandten können Personen sein, welche einem nicht unbedingt nahe standen. Treffen Sie frühzeitig die nötigen Vorkehrungen und regeln Sie, wer Ihren Nachlass erhalten soll.

Was ist der Nachlass?
Bei Ihrem Tod geht Ihr gesamtes Vermögen einschliesslich der Schulden auf die Erbinnen und Erben über. Erben mehrere Personen, bilden diese eine Erbengemeinschaft und können grundsätzlich nur gemeinsam über den Nachlass verfügen. Nach einer güterrechtlichen Auseinandersetzung wird der Umfang des Nachlasses bestimmt und kann anschliessend zwischen den Erbinnen und Erben aufgeteilt werden.

Die gesetzliche Erbfolge
Diese richtet sich nach dem Verwandtschaftsgrad und wird in 3 Stämme unterteilt:

Hinterlässt der Erblasser weder einen überlebenden Ehegatten, noch Kinder oder Enkelkinder, kommt die gesetzliche Erbfolge zur Anwendung und es werden die Erben des 2. Stammes berücksichtigt. Zuerst die Eltern, sollten diese vorverstorben sein, kommen die Geschwister zum Zug. Nichten & Neffen treten erst an deren Stelle, sollten die Geschwister ebenfalls vorverstorben sein.

Der 3. Stamm erbt nur, wenn es weder vom 1. Stamm noch vom 2. Stamm überlebende Erben gibt. Die gesetzliche Erbberechtigung endet mit dem 3. Stamm der Grosseltern und der gesamte Nachlass fällt dem Staat zu. In so einem Fall wird der Nachlass meistens zwischen der Wohngemeinde des Verstorbenen und dem Kanton aufgeteilt.

Viele Personen hinterlassen bei ihrem Tod
keine Anweisungen darüber, was mit ihrem Vermögen geschehen soll.
Dies kann zu Unstimmigkeiten unter den Erben führen und sorgt auch dafür,
dass Ihr Vermögen nicht genau nach Ihren Wünschen weitergegeben wird.

Was ist ein Testament?
Mit einem Testament bestimmen Sie innerhalb eines gewissen Rahmens selbst, wer Ihren Nachlass erben soll. Somit kann die gesetzliche Erbfolge abgeändert und Ihren Wünschen angepasst werden. Dabei gilt es jedoch, die gesetzlichen Schranken einzuhalten. Die Erben haben mindestens Anspruch auf ihren Pflichtteil und könnten diesen gerichtlich einfordern. Der Teil des Nachlasses, über welchen Sie selbst entscheiden können, ist die Freie Quote.

Folgende Punkte sind besonders für Alleinstehende Personen, die ihr Erbe frühzeitig regeln möchten, wichtig:

Vorsorgeguthaben
Vorsorgeguthaben wie Pensionskassengelder, Freizügigkeitsguthaben und Vermögen aus der Säule 3a fallen nicht in das Nachlassvermögen. Die Begünstigung kann in diesem Fall direkt bei der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung individuell angepasst werden.

Spenden
Wer sich wünscht, dass ein Teil seines Nachlasses einem guten Zweck zugutekommt, kann dies im Testament oder einer letztwilligen Verfügung festhalten.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

VPZ Leistungslücken der 3. Säule optimieren

Leistungslücken der 3. Säule optimieren.

By | VPZ

Leistungslücken der 3. Säule optimieren.

Analysiert man die Leistungen seiner privaten Vorsorgesituation ergibt sich schnell das folgende und meist beunruhigende Bild: Ohne einen zielorientieren und optimierten Vermögensaufbau für das Alter sowie massgeschneiderte Risikoabsicherungen für den Fall einer Erwerbsunfähigkeit infolge eines Unfalls oder einer Krankheit sowie in einem Todesfall, bestehen grosse finanzielle Risiken.

«Welche Leistungslücken bestehen
und wie können diese auf sinnvolle Art und Weise optimiert werden?»

Private Vorsorgeplanung – wie sehen meine Leistungen heute und in der Zukunft aus?
Generell ist zu beobachten, dass für viele das Thema Vorsorge ein Buch mit sieben Siegeln ist. Ein Thema, bei dem das detaillierte Verständnis fehlt und eher negative Gefühle ausgelöst werden. Viele Personen sind fälschlicherweise auch der Meinung, dass wir in der Schweiz gut und ausreichend versichert sind. Doch ist das wirklich so? – Der Schein trügt oftmals.

Die Komplexität unseres Vorsorgesystems wie auch die oben beschriebenen Veränderungen verlangen eine fundierte und professionelle Analyse der privaten Vorsorgesituation. Leistungslücken können damit aufgedeckt und Massnahmen zur Optimierung umgesetzt werden.

In vielen unterschiedlichen Situationen zeigt sich, dass die Leistungen der 1. und 2. Säule nicht ausreichen, um den gewohnten und oftmals auch notwendigen Lebensstandard bei einer Erwerbsunfähigkeit, in einem Todesfall wie auch nach der Pensionierung aufrechtzuerhalten. Umso wichtiger ist es, die private 3. Säule frühzeitig zu stärken und Vorsorgelücken zu schliessen. Sowohl Banken wie auch Versicherungen bieten passende Vorsorgelösungen an. Es ist jedoch nicht einfach, sich mit den unzähligen Produkten der einzelnen Anbieter zurechtzufinden, die Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungen abzuwägen und damit die passende Massnahme für sich zu finden. Die Unterschiede in Bezug auf Preis/Leistung sind enorm. Um auch steuerliche und erbrechtliche Rahmenbedingungen sowie natürlich auch Budgetfragen miteinzubeziehen, ist es wichtig, sich mit einer ganzheitlichen und vor allem unabhängigen Beratung unterstützen zu lassen.

8 Tipps für Ihre Säule 3a:

  • Zahlen Sie jährlich den maximal möglichen Betrag ein (2019: CHF 6’826.-)
  • Eine Wertschriftenlösung bietet Ihnen die höhere Rendite als ein herkömmliches Konto
  • Vergleichen Sie vorgängig die Konditionen der einzelnen Lösungen
  • Eröffnen Sie mehrere Säule 3a-Lösungen, um die Bezüge zu staffeln
  • Beziehen Sie die Säule 3a nicht im gleichen Jahr wie Pensionskassen- oder Freizügigkeitskapital
  • Für Erwerbstätige können sich Einzahlungen auch noch nach der Pension lohnen
  • Erwerbstätige Personen können das Guthaben maximal 5 Jahre vor und bis 5 Jahre nach der Pensionierung beziehen
  • Nichterwerbstätige Personen müssen die Gelder spätestens bei ordentlicher Pensionierung bezogen haben

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Sozialversicherungen 2021

Anpassungen der Sozialversicherungen.

By | VPZ

Anpassungen der Sozialversicherungen 2021.

Dieses Jahr werden bei den Sozialversicherungen einige Anpassungen vorgenommen. Die AHV/IV/EO-Beiträge wurden aufgrund der Volksabstimmung über den Vaterschaftsurlaub um 0.05% erhöht.

AHV/IV/EO-Beiträge:
10.6% (bisher 10.55%)
ALV-Beiträge:
2.2% (bisher 2.2%)
Berufliche Vorsorge:
Anrechenbarer Mindestlohn pro Jahr (Eintrittsschwelle): CHF 21’510 (bisher 21’330)
Koordinationsabzug pro Jahr: CHF 25’095 (bisher 24’885)
Minimal versicherter Lohn nach BVG pro Jahr: CHF 3’585 (bisher 3’555)
Private Vorsorge:
Maximalbetrag pro Jahr mit Pensionskasse: CHF 6’883 (bisher 6’826)
Maximalbetrag pro Jahr ohne Pensionskasse: CHF 34’416 (bisher 34’128)

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Kapitalleistungen

Kapitalleistungen Kanton Zürich.

By | VPZ

Reduktion der Kapitalleistungssteuern im Kanton Zürich.

Um der immer höheren Lebenserwartung und den tiefen Umwandlungssätzen der beruflichen Vorsorge gerecht zu werden, hat der Kanton Zürich eine Reduktion der Besteuerung der Kapitalleistungen beschlossen. Diese tritt am 1. Januar 2022 in Kraft und soll die Besteuerung von hohen Beträgen aus der Pensionskasse oder der dritten Säule deutlich senken.

Aktuell unterliegt die Besteuerung von Kapitalleistungen aus der Vorsorge derselben Progression wie das Einkommen. Im Vergleich zu anderen Kantonen, welche die Kapitalleistungen zum Beispiel pauschal besteuern, macht dies Zürich als Wohnsitzkanton wenig attraktiv.

Mit dem neuen Beschluss des Regierungsrates kommt
es bei ledigen Steuerpflichtigen ab Bezügen von CHF 210’000 und bei
verheirateten Steuerpflichtigen ab CHF 370’000 zu einer deutlichen Reduktion der
Kapitalleistungssteuern. Auch für Auszahlungen von CHF 500’000, 750’000
und 1’000’000 bewegt sich der Kanton Zürich in einem
vergleichsweise sehr attraktiven Rahmen.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

3 Tipps für Ihre Steuererklärung

Steuererklärung – 3 Tipps

By | VPZ

3 Tipps für Ihre Steuererklärung.

Steuern zahlen muss jeder. Doch wieviel? Wie wird die Steuererklärung optimal ausgefüllt? Und gibt es Möglichkeiten, um Steuern zu sparen? Mit einem durchdachten Plan lassen sich tatsächlich einige Franken sparen. Lesen Sie unsere Tipps.

Tipp 1

Altersvorsorge
Für die meisten Steuerpflichtigen liegt das grösste Optimierungspotenzial in den freiwilligen Einkäufen in die Pensionskasse und den Einzahlungen in die Säule 3a. Einkäufe in die zweite Säule sowie die Einzahlungen in Ihre Säule 3a lassen sich vom steuerbaren Einkommen abziehen. Zudem sind die Erträge Ihrer Vorsorgegelder sowie das Guthaben von der Vermögenssteuer befreit. Erst beim Bezug des Vorsorgkapitals fällt eine einmalige Kapitalleistungssteuer zum reduzierten Steuertarif an.

Der maximal mögliche Einzahlungsbetrag in die Säule 3a beträgt im Jahr 2021 neu CHF 6’883.-. Dieser Betrag ist für Angestellte, welche einer Pensionskasse angeschlossen sind begrenzt. Angestellte ohne Pensionskassenlösung oder Selbständigerwerbende dürfen maximal 20% des Nettoeikommens, jedoch höchstens CHF 34’416.- im Jahr einzahlen.

Der Einkaufsbetrag wird jeweils durch die Pensionskasse berechnet und auf dem persönlichen Pensionskassenausweis ausgewiesen. Der Betrag kann einmalig oder über mehrere Jahre gestaffelt einbezahlt werden. Dies ist je nach Pensionskasse unterschiedlich geregelt und die Bestimmungen finden Sie im Pensionskassenreglement.

Tipp 2

Vermögen
Kosten und Gebühren für die Wertschriften, wie zum Beispiel die Erstellung des Steuerauszugs, Depotgebühren oder auch Schrankfach- oder Safe-Gebühren dürfen meist abgezogen werden. Zudem gibt es Kantone, welche einen Pauschalabzug von bis zu 3 Promille für fremdverwaltete Wertschriften zulassen.

Tipp 3

Eigenmietwert
Sind Ihre Kinder bereits ausgezogen? Oder benutzen Sie einzelne Zimmer nicht mehr? Informieren Sie sich, ob der Eigenmietwert infolge „Unternutzung“ entsprechend reduziert werden kann.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Steuerpotential bei Liegenschaften.

By | VPZ

Steuerpotential bei Liegenschaften optimal nutzen!

Eigentümer von privaten Immobilien können durch eine sorgfältige Steuerplanung ihre Steuerbelastung deutlich senken, indem Sie ihre steuerpflichtigen Einkünfte und steuerlich abzugsfähige, liegenschaftsbezogene Kosten bestmöglich aufeinander abstimmen.

Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Liegenschaftskosten lässt sich grundsätzlich wie folgt darstellen:

Steuerlich besteht grundsätzlich ein Wahlrecht, ob werterhaltende Ausgaben in Form des sogenannten Pauschalabzugs oder durch Nachweis der höheren, effektiven Unterhaltskosten geltend gemacht werden. Werterhaltende Liegenschaftsausgaben können bei entsprechender steuerlicher Planung sehr positive Effekte auf ihre jährliche Einkommenssituation haben. Die Abgrenzung von den wertvermehrenden Ausgaben ist jedoch nicht immer ganz leicht vorzunehmen und sollte bei grösseren Umbauten im Vorfeld in die Planung miteinbezogen werden.

Wichtig zu wissen ist, dass auch Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, als Unterhaltskosten angesehen werden und steuerlich bei den Einkommenssteuern in Abzug gebracht werden können.

Achten Sie darauf, die abzugsfähigen Aufwendungen stets im selben Jahr mit den steuerbaren Einkünften zu verrechnen, da sie sonst steuerlich ins Leere fallen könnten und der Steuerabzug verweigert wird. Aus steuerlicher Sicht sollten Sie grössere Unterhaltsarbeiten möglichst auf Herbst/Winter und das Frühjahr des Folgejahres terminieren, so dass Sie den progressionssenkenden Steuerspareffekt in zwei Steuerjahren nutzen können.

Neue Liegenschaftskostenverordnung
Seit dem 1. Januar 2020 ist die neue Liegenschaftsverordnung in Kraft und bringt Eigentümern mit Sanierungsplänen weitere Steuersparmöglichkeiten.

Neu sind Rückbaukosten für einen Ersatzneubau den Unterhaltskosten gleichgestellt. Bei Ersatzneubauten konnten bisher keine Abzüge für Liegenschaftsunterhalt und energieeinsparende Investition vorgenommen werden.

Durch die neue Liegenschaftskostenverordnung wird es ab dem Steuerjahr 2020 möglich, Investitionskosten für Energiesparen und den Umweltschutz sowie Rückbaukosten für Ersatzneubaten auf bis zu drei Steuerjahre zu verteilen. Können diese Aufwendungen nämlich in der laufenden Steuerperiode nicht vollständig steuerlich berücksichtigt werden, können sie künftig noch in den beiden folgenden Steuerperioden steuerlich berücksichtigt werden.

Beispiel für eine steueroptimierte Sanierung eins Einfamilienhauses auf Basis der neuen Liegenschaftskostenverordnung:

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Wohnrecht oder Nutzniessung?

Wohnrecht oder Nutzniessung?

By | VPZ

Wohnrecht oder Nutzniessung?

Übertragen Eltern eine selbstbewohnte Liegenschaft an ihre Nachkommen, verlieren sie jegliche Berechtigung an dieser, es sei denn, sie behalten sich ein Wohnrecht oder eine Nutzniessung an der Liegenschaft vor. Diese Personaldienstbarkeiten – also Belastungen des Grundstücks mit Rechten der Eltern – berechtigen diese in der Regel auf Lebzeiten, weiterhin in der Liegenschaft wohnhaft zu bleiben, obschon sie kein Eigentum mehr daran haben. Ein Verkauf einer mit einem Wohnrecht oder einer Nutzniessung belasteten Immobilie ist zwar theoretisch möglich, es wird sich in der Praxis allerdings kaum ein Käufer finden lassen, da dieser die Liegenschaft mitsamt der Belastung übernehmen müsste.

Nutzniessung
Der Nutzniesser überträgt das Eigentum und räumt das Nutzungsrecht der Liegenschaft ein. Nutzniessungsberechtigte können das Objekt selbst bewohnen, es ohne Zustimmung des Eigentümers an Dritte vermieten oder einen Dritten mit der Verwaltung betrauen.

Wohnrecht
Der Wohnrechtsberechtigte überträgt das Eigentum und räumt ein Wohnrecht ein. Der Wohnrechtsberechtigte kann das Objekt selbst bewohnen. Das Recht ist nicht übertragbar, unvererblich und unverpfändbar. Ein Wohnrecht muss persönlich ausgeübt werden. Wenn nichts Anderes geregelt ist, können Familienangehörige und Mitbewohner aufgenommen werden.

Gemeinsame Bestimmungen
Wird bei längerem Aufenthalt im Altersheim nichts vereinbart, kann die Dienstbarkeit nur bei Tod oder Verzicht des Wohnrechtsberechtigtem aus dem Grundbuch gelöscht werden. Ist der Berechtigte etwa zufolge Demenz urteilsunfähig geworden, kann er nicht mehr rechtsgültig auf das Wohnrecht oder die Nutzniessung verzichten. Wird der Dienstbarkeitsvertrag allerdings von einer auflösenden Bedingung abhängig gemacht, kann der Grundeigentümer nach Eintritt der Bedingung beim Grundbuchamt die Löschung der Dienstbarkeit verlangen.

Soweit ein Wohn- oder Nutzniessungsrecht zu Lebzeiten unentgeltlich übertragen wird, handelt es sich um eine Schenkung. Um den Wert der Schenkung zu berechnen, wird der Wert des lebenslänglichen Wohnrechts oder der Nutzniessung – bei einem Ehepaar auf zwei Leben – kapitalisiert und als Belastung vom massgebenden steuerlichen Vermögenswert abgezogen.

Vergleich Wohnrecht und Nutzniessung

Nutzniessung

Wohnrecht

Einkommenssteuer
Nutzniesser: Eigenmietwert oder Miet-/Hypothekarzinsen, Unterhalt
Wohnrechtsberechtigte: Eigenmietwert Eigentümer: Hypothekarzinsen, Unterhalt
Vermögenssteuer
Nutzniesser: amtlicher Wert, Hypotheken
Eigentümer: amtlicher Wert, Hypotheken
Dauer
Befristet oder lebenslänglich. Vorzeitige Beendigung durch einseitigen Verzicht des Nutzniessers möglich.
Befristet oder lebenslänglich. Vor-zeitige Beendigung durch einseitigen Verzicht des Wohnrechtsberechtigten möglich.
Rechte
Der Nutzniesser darf die Immobilie selbst bewohnen oder vermieten.
Der Wohnrechtsberechtigte darf die Immobilie selbst bewohnen aber nicht vermieten.
Gewöhnlicher Unterhalt
Vom Nutzniesser zu tragen
Vom Wohnrechtsberechtigten zu tragen
Aussergewöhnlicher Unterhalt
Vom Eigentümer zu tragen
Vom Eigentümer zu tragen
Hypothekarzinsen, Prämien und Gebühren
Vom Nutzniesser zu tragen
Vom Eigentümer zu tragen

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.

Pensionskassenausweis

Ausweis der Pensionskasse – Zahlen und Fragezeichen.

By | VPZ

PK-Ausweis – Zahlen und Fragezeichen.

Kennen wir ihn nicht alle? Den persönlichen Pensionskassenausweis, welcher anfangs Jahr im Briefkasten oder im E-Mail Posteingang landet. Doch was bedeuten all diese Informationen? Und lassen sich die Zahlen noch beeinflussen?

Um unsere Vorsorgesituation besser verstehen und einschätzen zu können, ist das Verständnis der relevanten Kennzahlen essenziell. Doch hierfür benötigen wir Zeit und Wissen. Wir erklären Ihnen anhand eines Muster Pensionskassenausweises die wichtigsten Zahlen.

Lohndaten
Der gemeldete Jahreslohn kann mit dem Bruttoeinkommen auf Ihrem Lohnausweis gleichgestellt werden und entspricht somit dem AHV-pflichtigen Jahreslohn.

Der Koordinationsabzug in Höhe von 25’095 (Jahr 2021) wird vom gemeldeten Lohn abgezogen, da dieser Teil bereits durch die 1. Säule abgesichert ist. Entsprechend ergibt sich der versicherte Lohn.

Altersguthaben
Ihr Altersguthaben ist das Guthaben, welches bisher bei Ihrer Pensionskasse angespart wurde. Das Guthaben setzt sich aus eingebrachten Freizügigkeitsleistungen (von ehemaligen Arbeitgebern), die Altersgutschriften durch Sie und Ihren Arbeitgeber sowie den freiwillig getätigten Einkäufen und den entsprechenden Zinsen. Die jährliches Mindestverzinsung wird durch den Bundesrat festgelegt.

Voraussichtliche Leistungen im Alter
Die prognostizierten Leistungen im Alter sind das Kapital, das Sie bei der Pensionierung erhalten werden. Da viele Pensionskassen Ihren Versicherten eine frühzeitige Pensionierung ermöglichen, sind hier meistens mehrere Jahre ersichtlich. Je früher Sie sich pensionieren lassen, desto stärker wird Ihr Kapital gekürzt. Wann wollen Sie sich pensionieren lassen?

Leistungen bei Invalidität
Durch Ihre Einzahlungen in die Pensionskasse wird auch das Risiko der Invalidität abgesichert. Sollten Sie dauerhaft erwerbsunfähig werden, erhalten Sie von Ihrer Pensionskasse eine Invalidenrente. Auch Ihre Kinder sind mitversichert und erhalten in diesem Falle eine Invalidenkinderrente.

Leistungen bei Tod vor der Pensionierung und nach ordentlicher Pensionierung
Auch für Unvorhersehbares ist vorgesorgt. Das Kapital in der Pensionskasse wird im Todesfall an Ihre Hinterbliebenen ausbezahlt. Konkubinatspartner können ebenfalls versichert werden. Kontaktieren Sie hierzu Ihre Pensionskasse oder machen Sie sich mit dem Reglement vertraut.

Einkauf
Als Einkaufssumme wird der Betrag verstanden, welcher freiwillig in die Pensionskasse einbezahlt werden kann. Mit dem Einkauf wird nicht nur Ihre Altersrente optimiert, Sie können auch direkt Steuern sparen. Die Einkaufssumme kann nämlich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Informieren Sie sich bei der Pensionskasse, ob Sie die Einkäufe jährlich tätigen können.

Vorbezüge
Die Pensionskasse bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Teil des Kapitals für den Erwerb von Wohneigentum zu beziehen. Dies kann durchaus attraktiv sein, ist aber mit einigen Stolpersteinen verbunden. Da sich durch den Bezug Ihr Alterskapital reduziert, können auch die Leistungen bei Invalidität und Tod betroffen sein.

Für ein erstes, kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren Sie uns unverbindlich per Mail (kontaktanfrage@vpz.ch) oder rufen Sie unsere kostenlose VPZ Hotline unter 0800 822 288 an, um direkt einen Termin mit Ihrem Beratungsspezialisten zu vereinbaren. Eine ganzheitliche Planung mit Weitsicht koordiniert Ihre Situation, deckt Optimierungsmöglichkeiten auf und bringt langfristigen Erfolg.